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Ölfeld-Schließung kann Monate dauern

Foto: BP

Die Schäden an den Pipelines des größten US-amerikanischen Ölfeldes "Prudhoe Bay" im Norden Alaskas sind nach Angaben der Betreibergesellschaft gravierender als zunächst gemeldet.

08.08.2006

Die entdeckten Korrosionsschäden seien so weit fortgeschritten, dass die Ölpipeline, die vom Ölfeld wegführt, auf 16 Meilen erneuert werden muss, teilte der britische Ölkonzern BP am Dienstag (7.8.) mit. Das Ölfeld "Prudhoe Bay" wird von der Tochtergesellschaft, der BP Exploration Alaska Inc, betrieben.

Nach den neuesten Meldungen der BP kann die Schließung des Ölfeldes wegen der Reparaturarbeiten Monate dauern. Der Ölkonzern bestätigte, in den vergangenen 14 Jahren keine Reinigung der Ölpipeline vorgenommen zu haben. Die jüngsten Schäden sind im Zuge einer Untersuchung zu Tage getreten, die von der US-Regierung nach einem massiven Öl-Verlust im März angeordnet wurde.

Preise für Öl und Benzin steigen

Der Ölpreis ist nach Bekanntgabe der Schließung des Ölfeldes um mehr als zwei Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Am Dienstag hat sich der Ölpreis nach dem Förderausfall im frühen asiatischen Handel knapp unter der Marke von 77 Dollar und damit in der Nähe des Rekordhochs von 78,40 Dollar gehalten.

Die Benzinpreise sind am späten Montagabend nochmals um drei Cent je Liter gestiegen und haben damit fast ihren Jahreshöchststand von Mitte Juli erreicht. Für einen Liter Superbenzin mussten die Autofahrer am Dienstag 1,41 Euro bezahlen; Dieselkraftstoff kostete 1,18 Euro je Liter, teilten Sprecher der Mineralölkonzerne in Hamburg mit. Die Preiserhöhung sei auf die angespannte Situation auf den Ölmärkten zurückzuführen, die durch den Ausfall des Ölfelds weiter verschärft werde.

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