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Brabus B63 S mit 555 PS

E 63 AMG mit Schub, Schub & nochmals Schub

Brabus B63 AMG Foto: Brabus 12 Bilder

Brabus-Chef Bodo Buschmann kennt seine Pappenheimer. Hunger ist ihr Antreiber. Leistungshunger. Und weil das so ist und der neue Mercedes E 63 AMG „nur“ 525 PS zu bieten hat, legt Buschmann nach. 30 Extra-Pferde quetscht er unter die Motorhaube. Diese verhelfen dem B63 S zu 320 km/h.

02.12.2009

Die Menschen, die zu Brabus nach Bottrop kommen, lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Diejenigen, die sich die Kraftwerke auf Rädern aus dem Hause Brabus nur mal aus der Nähe anschauen wollen. Die schwärmend und träumend vor den Ausstellungsfahrzeugen stehen, in Tagträumen schwelgen. Über einen Ausritt mit über 500 Pferden. Über Schub, Schub und nochmals Schub. Und dann gibt es da noch jene Mitmenschen, die mit dem Wissen nach Bottrop reisen, dass sie sich das, was sie sehen, auch leisten können.

Edeltuner Brabus 5:19 Min.

Der Brabus B63 S rennt bis zu 320 km/h

Egal, ob sie mit oder ohne ausreichend Kohle in den Taschen in den Ruhrpott reisen, künftig gibt es für Autofans einen weiteren Grund zur Freude. Denn Brabus hat sich der stärksten Mercedes E-Klasse angenommen, die es je zu kaufen gab. Der Mercedes E 63 AMG leistet von Hause aus 525 PS und ist bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Brabus steigert die Leistung des 6,2-Liter-V8 um 30 auf 555 PS und kitzelt 20 zusätzliche Newtonmeter aus dem Achtzylinder. Damit liegen nun bei 5.400 Umdrehungen 650 Nm an den Hinterrädern an. Das Plus an Leistung generiert die Brabus-Truppe mit Hilfe zweier Sportluftfilter, einer staudruckoptimierten Auspuffanlage nebst Metallkatalysatoren sowie dank der neu programmierten Motorelektronik.

Mit dem finanziellen Einsatz in Höhe von 10.615 Euro für das Leistungskit erkauft sich der zukünftige Brabus B62 S-Pilot auch ein Mehr an Zeit. Denn für den Spurt auf Tempo 100 gönnt sich die Brabus-E-Klasse mit 4,3 Sekunden immerhin 0,2 Sekunden weniger als der Mercedes E 63 AMG. Um die Leistung auch in Kurven möglichst verlustfrei auf die Straße zu bringen, verbaut Brabus dem B 63 S auf Wunsch ein Sperrdifferenzial mit bis zu 40-prozentiger Sperrwirkung.

Und während der normale E 63 Fahrer auf der Autobahn bei Tempo 250 von elektronischen Heinzelmännchen eingebremst wird, blendet der B63 S kurz die Scheinwerfer auf und stürmt wild schnaubend auf der linken Spur vorbei. Vorausgesetzt, die Haushaltskasse lässt ausreichend Spielraum für die sogenannte Brabus V/max-Unit. Dann wird die Brabus-E-Klasse erst bei 320 km/h eingebremst – nicht von der Elektronik, sondern von den Gesetzen der Physik.

Aerodynamik-Paket für den Mercedes E 63 AMG

Den Gesetzen der Aerodynamik folgend, wertet der Bottroper Tuner die Serienfrontschürze optional mit einer zusätzlichen Spoilerlippe auf, die den Abtrieb an der Vorderachse erhöhen soll. Sportkotflügel aus Aluminium mit seitlichen Luftauslässen sollen an der Vorderachse für eine bessere Entlüftung der Radhäuser sorgen. Am Heck des Brabus B63 S garantieren ein Diffusor sowie ein Spoiler mehr Anpressdruck.

Bei den Rad-Reifenkombinationen hat der zahlende Kunde die Wahl zwischen 18, 19- und 20-Zoll. Maximal sind an der Vorderachse Felgen im Format 9x20- und an der Hinterachse in 10,5x20 Zoll möglich.

Das Brabus-Tuning-Paket, das sowohl für die Limousine als auch für das Mercedes E 63 AMG T-Modell zu haben ist, rundet ein umfangreiches Interieurpaket ab, das unter anderem Edelstahl-Einstiegsleisten, ein auf Kundenwunsch angefertigtes Lederinterieur sowie Edelholz- oder Karbonintarsien umfasst. Auf alle Komponenten gewährt Brabus-Chef Buschmann im Übrigen eine Garantie über drei Jahre bis 100.000 Kilometer.

Den Preis für das Komplettfahrzeug, das Brabus auch auf der Essen Motor Show ausstellt, beziffert Buschmann auf 172.231 Euro – knapp 70.000 Euro mehr als Mercedes für das Serienmodell veranschlagt. Über mangelnde Nachfrage dürfte man sich bei Brabus dennoch nicht beschweren. Schließlich kennt Bodo Buschmann seine Pappenheimer.

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