Sondermodell nennt Brabus den GLK V12, der mit rund 397.000 Euro veranschlagt wird. Doch nach einem Preisvorteil sucht man vergeblich. Wahrscheinlich feiert der Brabus GLK V12 deshalb seine Weltpremiere jetzt auch auf der Dubai Motor Show.
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Der V12 zwängt sich in den GLK-Motorraum
Mit penibler Feinarbeit wurde der V12-Motor, der sonst im Mercedes S 600 beheimatet ist, in den GLK-Motorraum eingepasst. Doch es blieb nicht beim reinen Transfer. Lag das Aggregat schon mal auf der Werkbank, so ersetzte Brabus die Kurbelwelle, die Kolben, die Pleuel und die Nockenwellen. Final wurden noch die Zylinderköpfe nachgearbeitet. Aus nun 6,3 Liter Hubraum schöpft das Bi-Turbo-Triebwerk 750 PS und 1.350 Nm Drehmoment. Mit Rücksicht auf das eh schon verstärkte Fünfgang-Automatik-Getriebe wird dieses im Auto aber auf 1.100 Nm limitiert. Ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse ringt zudem um Traktion.
Unter dem Strich macht der V12-Antriebsstrang den GLK schnell, sehr schnell sogar. 100 km/h sollen aus dem Stand schon nach 4,2 Sekunden erreicht werden. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich gar erst bei 322 km/h einstellen. Weltrekord für SUV!
Dicke Backen und dicke Räder
Verpackt wird das V12-Technikpaket in das bereits vom Brabus GLK V8 bekannte Widestar-Karosserie-Kit. Dabei wachsen die Kotflügel vorn und hinten um je fünf Zentimeter in die Breite. Die neue Frontschürze schafft Raum für große Ladeluft- und Wasserkühler sowie deren Belüftung. Die neuen Seitenschweller verbinden die Radhäuser harmonisch und leuchten mit integrierten LEDs den Einstiegsbereich aus. Am Heck ringt ein Dachkantenspoiler dem Fahrtwind zusätzlichen Abtrieb ab, die Heckschürze schafft das sportliche Ambiente für die vier Endrohre der Sportauspuffanlage.
Zum King Size-Motor gönnt sich der GLK auch King Size-Räder. Bei einem Durchmesser von 22 Zoll stehen fünf Designs zur Wahl - die Reifengröße bleibt mit 285/25 stets die gleiche. Variabel, da voll einstellbar, zeigt sich das Gewindefahrwerk des Brabus GLK V12. Nur eine Maxime kennt die Bremsanlage - voll verzögern. Dazu paart Brabus 380er Scheiben vorn mit Zwölfkolbenzangen, hinten beißen Sechskolbenzangen in 360er Scheiben.
Im Innenraum darf sich der neue Besitzer nach Herzenslust austoben. Leder und Alcantara für die Oberflächen, Multimediapekete für die Unterhaltung, Holz- und Carbonapplikationen für das Lounge-Feeling sowie ein sportlenkrad und Sportsitze für den dynamischen Fahrstil gibt Brabus im Showcar vor, betont aber, dass man auf Kundenwünsche gerne eingeht.






