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Formel 1 Tippspiel

Brabus GLK V12

Der schnellste SUV der Welt

Ab Werk gibt es den Mercedes GLK maximal mit einem Sechszylinder. Bereits in Genf Anfang 2009 zeigte Brabus, das auch ein V8 unter die GLK-Haube passt. Zur Dubai Motor Show 2009 legt Brabus nochmal nach und spendiert dem GLK einen V12.

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Sondermodell nennt Brabus den GLK V12, der mit rund 397.000 Euro veranschlagt wird. Doch nach einem Preisvorteil sucht man vergeblich. Wahrscheinlich feiert der Brabus GLK V12 deshalb seine Weltpremiere jetzt auch auf der Dubai Motor Show.

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Der V12 zwängt sich in den GLK-Motorraum

Mit penibler Feinarbeit wurde der V12-Motor, der sonst im Mercedes S 600 beheimatet ist, in den GLK-Motorraum eingepasst. Doch es blieb nicht beim reinen Transfer. Lag das Aggregat schon mal auf der Werkbank, so ersetzte Brabus die Kurbelwelle, die Kolben, die Pleuel und die Nockenwellen. Final wurden noch die Zylinderköpfe nachgearbeitet. Aus nun 6,3 Liter Hubraum schöpft das Bi-Turbo-Triebwerk 750 PS und 1.350 Nm Drehmoment. Mit Rücksicht auf das eh schon verstärkte Fünfgang-Automatik-Getriebe wird dieses im Auto aber auf 1.100 Nm limitiert. Ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse ringt zudem um Traktion.

Unter dem Strich macht der V12-Antriebsstrang den GLK schnell, sehr schnell sogar. 100 km/h sollen aus dem Stand schon nach 4,2 Sekunden erreicht werden. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich gar erst bei 322 km/h einstellen. Weltrekord für SUV!

Dicke Backen und dicke Räder

Verpackt wird das V12-Technikpaket in das bereits vom Brabus GLK V8 bekannte Widestar-Karosserie-Kit. Dabei wachsen die Kotflügel vorn und hinten um je fünf Zentimeter in die Breite. Die neue Frontschürze schafft Raum für große Ladeluft- und Wasserkühler sowie deren Belüftung. Die neuen Seitenschweller verbinden die Radhäuser harmonisch und leuchten mit integrierten LEDs den Einstiegsbereich aus. Am Heck ringt ein Dachkantenspoiler dem Fahrtwind zusätzlichen Abtrieb ab, die Heckschürze schafft das sportliche Ambiente für die vier Endrohre der Sportauspuffanlage.

Zum King Size-Motor gönnt sich der GLK auch King Size-Räder. Bei einem Durchmesser von 22 Zoll stehen fünf Designs zur Wahl - die Reifengröße bleibt mit 285/25 stets die gleiche. Variabel, da voll einstellbar, zeigt sich das Gewindefahrwerk des Brabus GLK V12. Nur eine Maxime kennt die Bremsanlage - voll verzögern. Dazu paart Brabus 380er Scheiben vorn mit Zwölfkolbenzangen, hinten beißen Sechskolbenzangen in 360er Scheiben.

Im Innenraum darf sich der neue Besitzer nach Herzenslust austoben. Leder und Alcantara für die Oberflächen, Multimediapekete für die Unterhaltung, Holz- und Carbonapplikationen für das Lounge-Feeling sowie ein sportlenkrad und Sportsitze für den dynamischen Fahrstil gibt Brabus im Showcar vor, betont aber, dass man auf Kundenwünsche gerne eingeht.

Autor: Uli Baumann
Geländewagen und Tuning - passt das?


Autoaesthet | 08.02.2010, 10:36 Uhr

... wie affig!

Gibt es echt Leute, deren Geschmack billig genug ist um so etwas zu kaufen?

hansolo123 | 07.02.2010, 21:21 Uhr

ebenso absurd wie unnötig. aber eines der dezentesten fahrzeuge von brabus. nach der e-klasse im batmobil-look tut das mal wieder gut.

Taiga Wutz | 07.02.2010, 21:06 Uhr

krassen Schleuder

TheReal | 07.02.2010, 19:54 Uhr

"Sinnloses Auto, das aber gefällt ;-) "
Ha, ha der war gut!!
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich vortrefflich streiten, aber wenn Du so "etwas" schön findest, dann kann man schon auf massive Wahrnehmungsstörungen schließen!
Wem solche designerische Glanzstücke gefallen, der findet bestimmt auch den Fiat Multipla oder einen Nissan Cube als unwiderstehlich!
Dass die bei Brabus einen gewaltigen an der Waffel haben, hat man ja auch auf der IAA gesehen. So verhunzt wie die die E-Klasse haben, könnte Mercedes Brabus glatt wegen Rufschädigung verklagen ;-))
Besonders toll war auch ein von Brabus veredelter Smart für schlappe 70000€
Die spinnen, die Tuner!

Oli77 | 14.12.2009, 09:58 Uhr

Hut ab, kein schlechte Leistung. 322 km/h in so ner Schachtel, da haben die Jungs von BRABUS ganz schön was auf die Beine gestellt, Gratulation, aber warum wurde der rechte Außenspiegel beim Test abgebaut, und warum wurden Radabdeckungen verwendet für den Hochgeschwindigkeitstest? Der Cayenne von TECHART hatte beide Spiegel und fuhr ohne Radabdeckungen 321 km/h, also optisch und Karosserietechnisch so wie der SUV auch auf der Straße bewegt werden kann.(und dann nur 1 km/h langsamer:-) ) Dachte es ging um Straßenzugelassene Fahrzeuge bei dem Test? So wäre der Test sicher anders ausgegangen.... aber trotzdem wie gesagt, keine schlechte Leistung

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