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Brands Hatch

Scheider mit Start-Ziel-Sieg

Foto: Audi 38 Bilder

Mit seinem zweiten Saisonsieg hat Timo Scheider am Sonntag (31.8.) in Brands Hatch einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Bei schwierigen Bedingungen verwies der Audi-Pilot die Konkurrenten Paul di Resta und Mattias Ekström auf die weiteren Plätze.

31.08.2008 Tobias Grüner Powered by

Die Entscheidung auf der englischen Traditionsstrecke fiel bereits am Start, als sich Scheider zusammen mit Mercedes-Mann Di Resta an der Spitze absetzen konnte. Da sich das Überholen auf der nur 1,9 Kilometer langen Strecke wie gewöhnlich äußerst schwierig gestaltete, kopierte Scheider einfach die Boxen-Startegie von Di Resta und hielt sich damit bis zum Schluss vor dem Schotten.

"Di Resta war immer dicht dran, aber wenn er gepusht hat, konnte ich meistens auch noch etwas zulegen", beschrieb Scheider seinen Kampf an der Spitze. Drei Rennen vor Saisonende hat die Audi-Speerspitze nun neun Punkte Vorsprung auf seine Verfolger. Vom Titel will der Lahnsteiner allerdings noch nicht sprechen: "Ich versuche jedes Rennen aufs Neue das Beste zu geben. Ich denke, das ist der Schlüssel zum Erfolg."

Di Resta, der in der Gesamtwertung nun punktgleich mit Jamie Green auf Rang zwei liegt, war trotz seiner starken Vorstellung als bester Mercedes-Pilot nicht ganz zufrieden: "Ich habe das ganze Rennen die vier Ringe direkt vor der Nase gehabt. Aber es gab leider keine Chance zum Überholen", fasste der etwas enttäuschte Schotte den Lauf aus seiner Sicht zusammen.

Ekström mit taktischer Meisterleistung

Mehr Abwechslung gab es dagegen im Kampf um Rang drei. Titelverteidiger Ekström blieb vor dem ersten Boxenstopp deutlich am Längsten auf der Strecke und schob sich mit der ungewöhnlichen Strategie von Rang sieben bis auf das Podium. "Wir haben uns das heute morgen schon überlegt. Ich wollte etwas Außergewöhnliches machen," sagte der zufriedene Ekström über die Strategie. "Zum Glück hat alles gut funktioniert."

Auch Jamie Green auf Rang vier konnte sich durch eine gute Taktik um einen Platz im Rennen verbessern. Der Brite kämpfte beim Heimspiel verbissen mit Martin Tomczyk. Der Rosenheimer konnte mit einem beherzten Manöver zwischenzeitlich sogar am Mercedes-Piloten vorbei gehen, musste an der Box den gewonnenen Platz aber wieder herschenken.

Vorjahressieger bleibt punktlos

Hinter Bruno Spengler und Tom Kristensen konnte Gary Paffett auf Rang acht als einziger Pilot im Jahreswagen einen Zähler erobern. In einem harten Duell mit Markenkollege Bernd Schneider setzte sich der Brite am Ende knapp durch. Vorjahressieger Schneider, der wegen eines Tempovertoßes an der Box noch eine Durchfahrtstrafe kassierte, blieb dagegen als einziger Pilot im aktuellen Modell ohne Punkte.

Neben der kurzen aber anspruchsvollen Strecke hatten die Piloten am Sonntag auch mit den widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Vor allem in der ersten Rennhälfte stellte ein leichter aber stetiger Niederschlag die Strategen an der Box vor besondere Herausforderungen. Doch statt eines satten englischen Landregens ebbte das Tröpfeln nach und nach ab und erforderte keinen Wechsel auf Regenreifen.

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