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Brandtest mit Kältemittel R1234yf

Deutsche Umwelthilfe sieht große Gefahren

Brandtest DUH Citroen C4 Foto: Deutsche Umwelthilfe 41 Bilder

Die  Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Dienstag (21.1.2014) in einem Brandtest die Gefahren des umstrittenen Kältemittel R1234yf untersucht. Die Umweltorganisation bescheinigt bei einem Fahrzeugbrand eine hohe Gefährdung für Insassen, Ersthelfer und Rettungskräfte.

21.01.2014 Holger Wittich

So seien bei dem Brand des Fahrzeugs, ein Citroën C4 Picasso aus 2013, eine nach Angaben des DUH "alarmierende Menge von Fluorwasserstoff" festgestellt worden - knapp 45 ppm (parts per million). Diese Konzentration, so die DUH,  führe nach kurzer Zeit zu irreversiblen Gesundheitsschäden.

R1234yf nicht direkt entzündet

Bei dem Brandtest wurde nicht das Kältemittel direkt in Brand gesetzt, sondern das Fahrzeug. Die Deutsche Umwelthilfe argumentiert, dass das Brandszenario für den Test durchaus üblich sei: "Viele der jährlich rund 20.000 Fahrzeugbrände in Deutschland entstehen unter anderem durch Kabeldefekte, überhitzte Bremsen und Reifen, Vandalismus sowie übergreifende Flammen von brennenden Autos bei Massenkarambolagen oder in geschlossenen Räumen wie Tunneln oder Tiefgaragen. Alle bisher durchgeführten Sicherheitstests untersuchten lediglich, ob sich unmittelbar ausströmendes Kältemittel R1234yf an heißen Motorteilen entzündet und ob es in diesem Zusammenhang zu einer HF-Bildung kommt. Andere Brand- und Unfallszenarien blieben unberücksichtigt."

Brandtest DUH Citroen C4
Kältemittel-Brandtest mit Citroen C4 Picasso 1:37 Min.

Bereits 100.000 Fahrzeuge mit R1234yf zugelassen

Der Test wurde in einem Brandtunnel vom Ingenieurunternehmen DMT, einer Tochter des TÜV Nord durchgeführt.

Nach Angaben des DUH sind in Deutschland bisher rund 100.000 Fahrzeuge mit dem Kältemittel R1234yf neu zugelassen worden. In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Modelle. (Stand Ende 2013).

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