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Brasilien

Fahrzeug-Absatz eingebrochen

Foto: Archiv

Die internationale Finanzkrise hat auch in Brasilien immer mehr realwirtschaftliche Auswirkungen: der Fahrzeug-Absatz brach im Oktober im Vergleich zum Vormonat um elf Prozent auf 239.000 Einheiten ein.

07.11.2008

Das sei der schlimmste monatliche Rückgang seit 2003, teilte der Automobil-Hersteller-Verband Anfavea am Donnerstag (7.11.) in São Paulo mit. Der Absatzrückgang im Vergleich zu Oktober vergangenen Jahres betrug den Angaben zufolge 2,1 Prozent.

Die brasilianische Automobilindustrie hatte vor allem seit Juni 2006 einen Verkaufsrekord nach dem anderen aufgestellt. Zwischen Januar und Oktober 2008 wurden nach offiziellen Zahlen 2,45 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das bedeutete einen Anstieg um 23,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

"Wir spüren die Auswirkungen der Liquiditätsrestriktionen und der Schwierigkeiten, Kredit zu bekommen", sagte Anfavea-Präsident Jackson Schneider. Die Regierung in Brasilia kündigte unterdessen ein Hilfspaket in Höhe von vier Milliarden Real (etwa 1,5 Milliarden Euro) für die Autobauer an. Die staatliche Banco do Brasil werde das Geld zur Finanzierung von Autokäufen zur Verfügung stellen. In Brasilien werden 70 Prozent der neu erworbenen Autos vom Käufer nicht sofort bezahlt, sondern in bis zu 72 Monatsraten gekauft.

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