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Brasilien

Streik legt Autoindustrie lahm

Ein Konflikt um die Arbeiter-Löhne hat die brasilianische Autoindustrie am Donnerstag (27.10.) weitgehend lahm gelegt. Mindestens 27.000 Arbeiter in sieben Fabriken hätten vor allem im Bundesland Sao Paulo die Arbeit niedergelegt, berichteten Medien.

30.10.2003

Tausende weiterer Arbeiter anderer Fabriken wollten sich den Arbeitsniederlegung in den nächsten Stunden und Tagen anschließen, erklärten Gewerkschaftssprecher.

Der Streik hatte bereits am Mittwoch inoffiziell mit dem Ausstand von 20.000 Arbeitern begonnen. Am schlimmsten vom Konflikt betroffen war am Donnerstag den Angaben zufolge der Autohersteller VW do Brasil. Dort hätten rund 15.000 Arbeiter (knapp drei Fünftel der gesamten Belegschaft) die Arbeit niedergelegt. Rund 18.000 Arbeiter von General Motors und 5.700 von Ford berieten am Donnerstag über eine Beteiligung an den Protestaktionen.

Die Gewerkschaften hatten den Vorschlag des Arbeitgeberverbandes Sinfavea zurückgewiesen, die Löhne um 15,7 Prozent nur für jene Arbeiter zu erhöhen, die bis zu 4.200 Real (etwa 1.800 Euro) im Monat verdienten. Für Höherverdienende war eine Pauschalerhöhung von 659 Real vorgeschlagen worden. Seit der letzten Lohnanpassung in der Autoindustrie hatte es in Brasilien eine Inflation von genau 15,7 Prozent gegeben. Die Gewerkschaften fordern eine reale Erhöhung für alle Arbeiter.

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