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Bremen Classic 2009

Acht Prozent mehr Besucher - neuer Rekord

Foto: Kai Klauder 124 Bilder

Mit einem Zuwachs von knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr feiert die Bremen Classic Motorshow 2009 einen Besucherrekord.

09.02.2009 Powered by

Die Organisatoren geben 36.379 Besucher an, 2008 waren es 33.589. Für den Ansturm sorgte vor allem die Sonderschau zum Thema British Racing Green, die einige der legendären Rennwagen von der Insel zeigte. Die Besucher konnten sich darüber hinaus natürlich auch bei den 550 Ausstellern aus 13 Ländern umschauen.

Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Ralf Nagel eröffnete die Messe und zeigte sich begeistert: "Die Oldtimermesse hat sich im Norden etabliert. Im ersten Jahr waren es noch 20.000 Besucher, im vergangenen Jahr bereits fast 35.000. Beim Oldtimersound brummt der Betrieb in der Stadt. Viele der Besucher aus ganz Nordeuropa übernachten hier."

Clubs sorgen für gute Laune und Wohlfühlambiente


Die Markenclubs sorgten mit ihren liebevoll gestalteten Messeständen für Wohlfühlambiente und eine gelungene Oldtimermesse. Rund 120 Clubs stellten ihr Lieblingsmodell oder -Marke vor, sieben von ihnen wurden für ihre Stand-Gestaltung prämiert. Ganz vorne landete die Interessengemeinschaft Wartburg Trabant Barkas, die unter dem Motto "20 Jahre Mauerfall" einen Grenz-Checkpoint aufbauten und – als Grenzer verkleidet – die Besucher auch mal zur Öffnung der Handtasche aufforderten.

Der zweite Platz ging an die "Stricher" - den Mercedes /8-Club, die einen aufgesägten Strichacht präsentierten und in 70er-Jahre-Kleidung für Augenzwinkern und schmunzelnde Gesichter sorgten. Außerdem wurden die Ritscherfreunde ausgezeichnet, die mit viel Mühe die "Fr. Brenner Asedorf Maschinenfabrik" bis ins kleinste Detail nachbauten. Der Messerschmitt -Club zeigte neben einem KR 200 auch einen Tiger, einen Scheunenfund und einen zur Jahrmarktsgondel umgebauten KaRo.

Privater Fahrzeugmarkt holt die Massen ins kalte Parkhaus

Warum Tausende von Messenbesuchern in einem zugigen und kalten Parkhaus viel Zeit verbringen, kann nur jemand verstehen, der bereits einmal den privaten Fahrzeugmarkt besucht hat. Auf drei Etagen verteilen sich die angebotenen Fahrzeuge. Vom Vorkriegsauto bis hin zur S-Klasse der Baureihe W140 war auch diesmal wieder ein breites Angebot vertreten. Wie üblich, war die Marke mit dem Stern am häufigsten vertreten.

Bei einem letzten Rundgang um 17.00 Uhr am Samstag fiel allerdings auf, dass nur an wenigen Fahrzeugen ein "Sorry sold" oder "Verkauft"-Schild hing. Vielleicht macht sich auch in der Oldtimer-Szene die Finanzkrise bemerkbar und setzt die Hemmschwelle zum Griff zur Geldbörse höher.

Fazit: Die Bremen Classic Motorshow wächst - und das zu Recht. Ein Besuch lohnt und gibt einen guten Überblick über die Marktsituation und Preistrends des beginnenden Oldtimer-Messe-Jahres. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz, dafür sorgen die engagierten Clubs mit ihren bunten Ständen.

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