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Bremen Classic Motorshow

Vive la France

Foto: Musee National de l Automobile Mulhouse FR 12 Bilder

In diesem Jahr steht die Bremen Classic im Zeichen der Tricolore. Vom 1. bis 3. Februar werfen mehrere Sonderschauen einen Blick zurück auf den französischen Fahrzeugbau.

29.01.2008 Kai Klauder Powered by

Die Panhard & Levassor-Sonderschau in Halle 5 zeigt hochkarätige Exponate: Ein ganz besonderes ist das älteste noch fahrbereite Serienauto der Welt, ein P2D von 1892. Außerdem werden ein Zwölfliter-Grand Prix Wagen von 1908, ein PL17, ein Dynamic der ersten Serie sowie zwei Prototypen  Dynavia und CD - zu sehen sein.

Gerüchte über Panhard-Auferstehung

Panhard & Levassor ist eine der Automarken aus der Anfangszeit der Motorisierung. Bereits 1876 fertigten René Panhard und Émile Levassor in Lizenz Deutz-Gasmotoren, später auch Daimler-Lizenzmotoren. Ab 1889 wurden eigene Fahrzeuge gebaut - rechtzeitig zur Pariser Weltausstellung. Die fortschrittliche Technik von Panhard wurde auch von anderen Herstellern wie Dyna Veritas, Rosengart, Deutsch-Bonnet oder Serra Panhard eingesetzt.

Seit 2007 verdichten sich Gerüchte, nach denen der Markenrechte-Inhaber Peugeot SA den ruhmreichen Namen wieder auferstehen lassen will. Wie zu Beginn der Panhard-Geschichte könnte wieder die Oberklasse das geeignete Terrain für die Marke Panhard werden.

Besuch aus dem Schlumpf-Museum

Für Halle 7 sollte auch genügend Zeit eingeplant werden. Dort werden Grand Prix und Straßen-Rennwagen von dem "Hexer" Gordini ausgestellt, die sonst im Musée National de l’Automobil Mulhause - besser bekannt als Schlumpf-Museum - ihren Stammlatz haben. Gordinis heiße Kreationen gehörten zum schnellsten, was auf den Rennpisten unterwegs war. Unter anderem wird ein 1954er Typ 16, ein 1956er Typ 32 Monoposto sowie ein Typ 20 S zu sehen sein.

Besonderes aus dem Hause Porsche bringt die Sammlung Prototyp Hamburg in die benachbarte Hansestadt und zeigt seltene Porsche-Konstruktionen sowie Prototypen - an einigen Fahrzeugen wird vor Ort gearbeitet.

Weitere Anreize für einen Besuch sind ein De Dion Bouton Typ Q Populaire von 1903, ein Opel Torpedo von 1911 oder ein Schacht von 1909, der mit seinen großen Rädern das richtige Gefährt für amerikanische Farmer war, die überall durchkommen mussten.

Der Bogen in die Youngtimer-Liga wird mit zwei Werksrennern von Mitsubishi - 1973er Celica und 1978er Lancer - geschlagen.

Starkes Zweiradprogramm

Das Thema Frankreich beherrscht auch die Zweiradausstellung. In Zusammenarbeit mit dem Veteranen Fahrzeug Verband, dem Saarländischen Zweiradmuseum und einem französischen Privatsammler werden rund 30 seltene Exponate gezeigt. Glanzlichter sind eine 250er MGC Rennmaschine aus dem Jahr 1934 und eine 500er Koehler Escoffier von 1925.

Die geplante Motorradauktion musste kurzfristig abgesagt werden, da zwei Verkäufer ihre umfangreichen Sammlungen zurückzogen.

Nachwuchs-Programme: "Yourmove" und "Porsche-Junior"

In Halle 6 lädt die Ausbildungsinitiative Yourmove zusammen mit dem Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe zu Workshops ein. Hier können sich Interessierte über Metall- und Holzbearbeitung informieren und dürfen auch selbst Hand anlegen. Die Initiative Yourmove wurde gegründet, um das Handwerk rund um die Restaurierung historischer Fahrzeuge wieder aufleben zu lassen. Ebenfalls um den Nachwuchs geht es bei dem Schulprojekt "Porsche Junior", bei dem alte Traktoren der Zuffenhausener restauriert werden.

Großer Teilemarkt

Die Veranstalter erwarten mehr als 600 Aussteller aus 15 Ländern und rund 34.000 Besucher. Vor allem im benachbarten Ausland hat sich die Bremen Classic Motorshow ein gutes Renommee erarbeitet. Aus Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien werden wieder viele Oldtimerfreunde in die Hansestadt kommen. Sieben Hallen mit 35.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sorgen dafür, dass genügend Luft zum Atmen bleibt. Die Hallen zwei bis vier sind für den großen Teilemarkt reserviert.  

Das Wichtigste kompakt

Adresse
Messe Bremen
Theodor-Heuss-Allee 21-23
28215 Bremen
info@classicmotorshow.de
Tel.: +49 (0)421 - 3505 - 525
Fax: +49 (0)421 - 3505 – 566

Öffnungszeiten
Freitag, 1. Februar, bis Sonntag, 3. Februar, jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise
    •  Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.
    • Tageskarte 13 Euro
    • Zwei-Tageskarte 18 Euro
    • Feierabend-Ticket 7 Euro – gilt am Freitag ab 15.00 bis 17.30 Uhr
    • Ermäßigt 11 Euro – Schüler, Studenten, Arbeitslose, Behinderte und Begeleitpersonen gegen Vorlage eines Berechtigungsausweises
    • Vorzugskarte 11 Euro – für Mitglieder eines Oldtimerclubs – Achtung: Erhältlich nur in Verbindung mit einem Vorzugskartengutschein. Diese können über Oldtimerclubs bestellt werden. Es genügt nicht die Vorlage des Mitgliedsausweises an der Kasse.

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