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Brennbares Kältemittel für Klimaanlagen

Kohlendioxid gilt unter Umweltgesichtspunkten als das beste Kältemittel für Klimaanlagen, auch für die in Autos. Allerdings sind CO2-Klimaanlagen ungleich aufwändiger und damit teurer als die bislang verbauten Systeme.

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Foto: ADAC

Die Chemie-Unternehmen Dupont und Honeywell haben daraufhin ein chemisches Kältemittel auf Basis eine fluorierten Gases entwickelt, das 1234yf genannt wird und ähnlich umweltverträglich sein soll wie CO2. Sein großer Nachteil: Es ist brennbar.

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Untersuchungen der 1234yf-Hersteller sollen zwar belegen, dass die neue Substanz weder leichter entzündlich sei als das bisher eingesetzte Kältemittel und auf Menschen wie Tiere nicht giftiger wirken würde als R 134a. Ein bereits im Februar veröffentlichtes Gutachten aus Österreich belegt jedoch, dass sich 1234yf im Betrieb mit dem Schmieröl des Klimakompressors mischen kann und dann sehr wohl leicht brennbar ist.

Deutsche Umwelthilfe: Brandgefahr

Tests der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigen jedoch, dass nicht erst eine Vermischung zwischen 1234yf und Öl stattfinden muss, damit das Fluid brandgefährlich wird. Das Risiko für Autopassagiere bei einem Unfall verletzt zu werden, weil sich aus der Klimaanlage austretendes Kühlmittel zu entzünden droht, würde mit 1234yf erheblich steigen.

Ganz billig ist das neue Mittel obendrein nicht, es kostet rund zehn Mal so viel wie R 134a, wäre allerdings ab November 2010 verfügbar.

Nachdem die deutschen Autohersteller eigene Tests mit 1234yf abgeschlossen haben, ließen sie über den VDA verkünden, dass 1234yf keine Option für sie darstellt.

Autor: Christian Bangemann
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