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Brennstoffzellenauto

BMW und Toyota entwickeln gemeinsam

BMW Active Hybrid 3, Toyota Prius Plug-in Hybrid, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert

BMW und Toyota wollen bis 2020 gemeinsam ein Brennstoffzellen-Fahrzeug entwickeln. Die beiden Autobauer unterzeichneten am Donnerstag (24.1.2013) eine entsprechende Vereinbarung, mit der die Hersteller ihre bereits bestehende Kooperation vertiefen.

24.01.2013 dpa

Dazu sollen weitere Projekte folgen. BMW-Chef Norbert Reithofer erklärte, die gesamte Industrie stehe angesichts technologischer Umbrüche vor großen Herausforderungen. "Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein, um beide Unternehmen auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu halten", sagte der Manager. Die Autobauer unterzeichneten am Donnerstag eine Vereinbarung dazu. BMW hatte im Juni vergangenen Jahres eine langfristige strategische Partnerschaft mit dem größten Autobauer der Welt geschlossen und die Absicht angekündigt, bei der Entwicklung alternativer Antriebe kooperieren zu wollen. Bereits im Dezember 2011 hatten die Konzerne eine erste Erklärung dazu unterzeichnet.

Auch gemeinsame Sportwagenplattform geplant

"Bald werden wir die Früchte dieser Zusammenarbeit ernten. Wir gewinnen aus unserer gemeinsamen Entwicklung wichtige Erkenntnisse", sagte Toyota-Chef Akio Toyoda. Die beiden Hersteller wollen mit der Zusammenarbeit auch von ihren Erfahrungen profitieren. Während BMW bereits im Leichtbau über viele Kenntnisse verfügt, gelten die Japaner gerade bei der Hybridtechnik als führend. Zwar sind technische Kooperationen in der Autobranche Alltag, allerdings ist gerade die Entwicklung von Schlüsseltechnologien ein Feld, bei denen sich Hersteller meist nur ungern in die Karten schauen lassen.
 
Allerdings kosten viele Entwicklungsprojekte Milliarden - und viele Hersteller nutzen Partnerschaften dazu, ihre Kosten möglichst im Rahmen zu halten. BMW und Toyota wollen neben der Brennstoffzellentechnik auch vereinbart, bei der Entwicklung von Sportwagen zusammenzuarbeiten. Bis Ende des Jahres soll eine Machbarkeitsstudie für eine gemeinsame Plattform erstellt werden, kündigten die Hersteller an.

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