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Brilliance

Rückzug von NY-Börse

Der chinesische Autohersteller Brilliance, der 1992 als erstes Unternehmen aus China im Ausland an die Börse gegangen war, zieht sich vom New Yorker Aktienmarkt zurück. Als Gründe wurde das gefallene Handelsvolumen und die wachsenden Verwaltungskosten durch die US-Börsenbestimmungen genannt, wie die Tageszeitung "China Daily" am Mittwoch (11.7.) berichtete.

11.07.2007

Die Aktien von Brilliance, das in China mit BMW ein Gemeinschaftsunternehmen betreibt, werden aber weiter auf dem Aktienmarkt in Hongkong gehandelt. Auch werde eine Rückkehr an den boomenden Markt in Schanghai erwogen, dessen Index in diesem Jahr um 40 Prozent zugelegt hat, berichtete das Blatt.

Beobachter beschrieben den Rückzug aus New York als verständlich, da der lange Verluste schreibende chinesische Autohersteller auf wenig Interesse amerikanischer Investoren gestoßen ist. Durch Absatzsteigerungen um 58 Prozent zwischen Januar und Juni auf 146.000 Fahrzeuge, darunter 15.165 BMW-Limousinen aus dem Joint Venture in Shenyang, erwartet Brilliance jetzt aber eine Rückkehr in die Gewinnzone. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Verluste von 398 Millionen Yuan (39 Millionen Euro) und 2005 sogar 650 Millionen Yuan (65 Millionen Euro) hinnehmen müssen.

Brilliance baut Limousinen vom Typ Zhonghua und Jinbei-Kleinbusse und -Lieferwagen. Der Zhonghua Zunchi, der in Europa als BS6 auf den Markt gekommen ist, war im vergangenen Monat durch verheerend schlechte Ergebnisse beim Crashtest des ADAC aufgefallen. Der Hersteller betonte jedoch, dass seine Autos die vorgeschriebenen europäischen Sicherheitstests bestanden hätten.

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