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Brisk RS 01 WRC

Zündstufe eins

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Der tschechische Zündkerzenhersteller Brisk hat auf Basis des Skoda Fabia eine Rallye-Studie gebaut, der nicht nur rasant aussieht, sondern auch fahrtüchtig ist.

16.05.2007 Powered by

Nach eigenen Angaben ist Brisk mit einem Umsatz von 800 Millionen Euro der drittgrößte Zündkerzenhersteller Europas. 2005 entstand die Idee, als Fingerübung für die Ingenieure und zum Beweis der eigenen technischen Fähigkeiten ein eigenes Auto zu entwickeln.

Eine Kooperation mit dem britischen Entwickler Prodrive brachte die Brisk-Ingenieure auf den Plan, ein Rallyeauto zu konstruieren. Prodrive ist einer von zwei großen Zulieferen für Allradsysteme und führt die Werkseinsätze für Subaru in der Rallye-WM durch.

Anleihen vom Mégane

Als tschechisches Unternehmen fiel die Wahl erwartungsgemäß auf ein Skoda-Modell. Auf Basis des Fabia-Chassis entwarf die Entwicklungsabteilung eine Coupé-Karrosse, die vorne eindeutig als Fabia erkennbar ist, während das Schrägheck an das Renault Mégane Coupé erinnert.

Der Brisk RS 01 getaufte Prototyp  wurde weitgehend nach den Regeln der World Rally Cars (WRC) gebaut, die auch in der Weltmeisterschaft Verwendung finden.

In 2,9 Sekunden auf 100 km/h

Als Motorisierung kommt der Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit Direkteinspritzung aus dem Volkswagen-Regal zum Einsatz, der auch im Audi S3 Dienst tut. Der aufgeladene FSI-Motor soll 500 PS leisten und ein Drehmoment von 600 Newtonmetern stemmen.

Das vier Meter kurze und 1.000 Kilogramm leichte Gerät ist auf Tempo 200 übersetzt und soll dank Allradantrieb in nur 2,9 Sekunden den Sprint von null auf 100 km/h schaffen.

Fahrfertig, aber nicht zugelassen

Der Prototyp ist fahrbereit und soll für PR-Zwecke und Auftritte bei nationalen Rallyes genutzt werden. Für die Rallye-WM ist der Brisk RS 01 leider untauglich. Für die Homologation eines WRC wäre eine Stückzahl von 15.000 Exemplaren eines Autotyps in dieser Karosserieform nötig, zudem könnte nur Skoda den Antrag bei der Motorsport-Hoheit FIA stellen.

Der tschechische Hersteller ist mangels Erfolg abererst Ende 2005 aus der WM ausgestiegen und konzentriert sich nun aufdie Entwicklung eines Kunden-Rallyeautos auf Basis des neuen Fabia.

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