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Briten tadeln deutsche Autos

Teure deutsche Automarken sind nach einer britischen Studie oft besonders unzuverlässig. Im Gegensatz zu japanischen oder koreanischen Modellen müssten sie öfter in die Werkstatt, ergab die am Donnerstag (5.8.) veröffentlichte Studie des britischen Verbraucherverbands.

05.08.2004

Der Verband befragte dafür die Eigentümer von über 34.000 Wagen. Die Zuverlässigkeit von Audi-, BMW- und Volkswagen-Modellen wurde demnach überwiegend als "armselig" bewertet. Die schlechtesten Noten bekamen der Audi TT und die E-Klasse von Mercedes. Gut bewertet wurde dagegen unter anderem der Hyundai Getz, der Mazda 323 und der Toyota Corolla.

Malcolm Coles, der Chefredakteur von "Which?", der Zeitschrift des Verbraucherverbands, sagte: "Deutsche Autos sind immer schon teuer gewesen, aber unsere Studie dokumentiert eine beunruhigende Verschlechterung bei der Zuverlässigkeit, die sie wirklich überteuert aussehen lässt." Sprecher der betroffenen Marken bestritten das. "Die Ergebnisse hier stehen im Widerspruch zu denen anderer Qualitätsberichte", sagte ein Mercedes-Sprecher. Ein britischer VW-Sprecher sagte: "Die Auswertungsgrundlage für diese Studie ist sehr klein. Es ist für uns auch sehr seltsam, dass der VW Bora in puncto Zuverlässigkeit sehr weit oben steht und der Golf, der technisch fast identisch ist, weit unten."

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