Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

British International Motor Show 2008

Heimspiel für Land Rover

13 Bilder

Die British Motor Show hält ihre Türen vom 23. Juli bis 3. August für Besucher geöffnet. Neue Offroader gibt es zwar nicht zu sehen, doch Land Rover zeigt den Entwicklungsstand englischer Hybridtechnik

29.07.2008 Powered by

Das Messegelände nahe der Docklands im Osten von London ist überschaubar. Ein großer, luftiger Gang, rechts und links davon je eine Ausstellungshalle. Und dort präsentieren zurzeit 60 Aussteller ihre Produkte. Nicht viel für eine Weltstadt wie London. Zumal große Marken wie VW, Audi, BMW oder Porsche gar nicht erst angetreten sind. Und Mercedes gibt sich mit einem bescheidenen Auftritt und wenigen ausgestellten Autos zufrieden. Man findet weder G-Klasse, GLK noch ML. Die in London vorgeführten Geländewagen kann man an zwei Händen abzählen. Ein paar Hyundai, einige Kia, ein Citroën und nur vier Hummer. Und in einer Ecke des ansonsten ganz und gar auf umweltfreundlich getrimmten Toyota-Stands findet man auch zwei Land Cruiser. Isuzu zeigt immerhin alle Varianten – plus ein neues Sportmodell – des Pick-ups D-Max, der in England allerdings als Rodeo verkauft wird.Und Nissan zeigt das erste Mal den Qashqai +2 – den Siebensitzer mit verlängertem Radstand. Von außen ist er kaum vom Standard-Qashqai zu unterscheiden. Zumal die dritte Sitzreihe nur als absolute Notlösung zu betrachten ist – Platz für längere Strecken haben da nicht mal Kinder. Doch das war es dann auch schon auf dem Messestand von Nissan. Einzig Land Rover präsentiert sich selbstbewusst in ganzer Breite. Neben allen aktuellen Modellen in unterschiedlichen Ausstattungen darf man die hinreißende Studie LRX bewundern, sich in das kurze Sondermodell des Defender SVX setzen (in Deutschland nicht erhältlich) und sich über die Entwicklung der Hybridtechnik informieren. Denn auch Land Rover hat für das nächste Jahrzehnt in Sachen Elektroantrieb einiges in der Planung. Schon jetzt gibt es einen Versuchsträger mit Diesel- und Elektromotor. Der Freelander Hybrid kann rein elektrisch fahren und trägt eine Lithium-Ionen-Batterie unter dem Kofferraum-Ladeboden. Der bis zu 35 kW starke Elektromotor sitzt in der Hinterachse und kann über die Kardanwelle auch die vorderen Räder antreiben. Doch bis zur Serienreife wird es noch eine Weile dauern. Im nächsten Jahr wird vorerst nur ein Start-Stopp-Generator im Freelander zu haben sein.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk