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Brooke Double R

Leicht-Gestalt

Foto: Brooke 12 Bilder

Einen Roadster im Stil historischer Formel-1-Rennwagen hat der britische Kleinserienhersteller Brooke in London enthüllt. Der offene Zweisitzer zeigt sich von den Grandprix-Boliden aus den 50er und 60er Jahren inspiriert, die Technik ist aber up-to-date.

19.07.2006

So steckt im Heck des zigarrenförmigen Zweisitzers ein 2,3-Liter-Vierzylinder von Cosworth, der es wahlweise auf eine Leistung von 200, 260 oder 300 PS bringt. Damit verblockt sorgt ein manuelles Fünfgang-Getriebe für die Wahl der Gänge. Eingebettet wird diese Technik in einen stählernen Gitterrohrrahmen, der auch die Einzelradaufhängungen trägt. Diese führen 6,5x15 Zoll große Leichtmetallräder mit Reifen der Dimension 195/50 vorn und 205/50 an der Hinterachse. In der Top-Version sorgt zudem ein Sperrdifferenzial für optimalen Vortrieb. Dem entgegen wirken rundum 280 Millimeter große Scheibenbremsen mit Vier- respektive Zwei-Kolben-Bremszangen vorn und hinten.

Formgebend wirkt beim 3,52 Meter langen, 0,93 Meter hohen und 1,765 Meter breiten Brooks eine Karosserie aus Verbundwerkstoffen, die an sich freistehenden Räder werden von Miniatur-Kotflügeln überspannt, die Frontscheinwerfer sind ausklappbar und verschwinden bei Nichtgebrauch in der Fahrzeugfront.

Im sportlich kargen Innenraum werden die Passagiere in maßgeschneiderte Sitzschalen gepackt und von Hosenträger gurten fixiert. Den Informationsfluss für den Fahrer, der den Brooks per Sportlenkrad dirigiert, sichert ein digitales Kombiinstrument auf einem Kohlefaserarmaturenbrett. Ein Dach sucht man allerdings genauso vergeblich wie Türen. Wetterschutz bietet lediglich eine knapp geschnittene Windschutzscheibe, dafür liegt das Gewicht des Flitzers auch bei nur 550 Kilogramm.

Entsprechend dynamisch geht der Brooks dann auch voran. In knapp drei Sekunden sollen aus dem stand 100 km/h erreicht sein. Wer es ausprobieren will, muss rund 41.000 Euro investieren, um eines der zunächst 20 pro Jahr geplanten Exemplare zu ergattern.

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