Bugatti "Projekt Lydia"
Das teuerste Auto der Welt
Galt bisher der Bugatti Veyron als Benchmark in Sachen Supersportwagen, so könnte sich die Nobel-Tochter von VW künftig selbst Konkurrenz machen.
Die Pläne für das 1.175 PS starke und bis zu 400 km/h schnelle "Projekt Lydia" liegen vollendet in der Schublade, aber derzeit auf Eis.
Zum Mark Stehrenberger-Blog auf www.cardesign-campus.de
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Spagat zwischen Rennsport und Design
Unser Zeichner Mark Stehrenberger hat den zirka 1,5 Tonnen schweren Rennwagen mit Straßenzulassung und Monocoque-Design nach internen Informationen jetzt visualisiert. Dabei versucht Bugatti mit dem Projekt Lydia den Spagat zwischen technokratischem Rennsport und edlem Design. Die Formensprache der Marke bleibt durch den bekannten Kühlergrill ebenso erhalten, wie die Seitenansicht mit den prominenten 20 Zoll großen Mehrspeichen-Felgen. Dem Motorsport geschuldet: der riesige Heckspoiler sowie die Frontsplitter und die extreme Tieferlegung des Mittelmotorsportlers, vor dessen aufgeladenem Zwölfzylinder mit rund 1.175 PS der Fahrer mittig seine Lenkungs- und Schaltfunktionen wahrnehmen kann.
Limitierte Auflage zu 2,5 Millionen Euro
Einsam ist jedoch nicht nur die Fahrerposition, sondern auch der Preis. Rund 2,5 Millionen Euro soll der Superrenner kosten, der auf insgesamt 70 Modelle limitiert sein soll. Ambitioniert hingegen die Fahrleistungen, strebt VW doch die Umrundung der Nürburgring Nordschleife der Rekordzeit von sechs Minuten und 40 Sekunden an.
Ursprünglich sollte das Projekt, das den Namen von Bugattis Ehefrau Lydia trägt, 2009 realisiert werden. Jetzt wurde es auf das Jahr 2010 verlegt, obwohl VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piech zu den Befürwortern dieses weiteren Prestigeobjekts zählt. Vorstandschef Martin Winterkorn bremst hingegen unter anderem vor dem Hintergrund der Klimaschutzdiskussion.
Autor: hwi, hha























































