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Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse

Die Frischluft-Krönung der Veyron-Schöpfung

Bugatti Grand Sport Vitesse Auto-Salon Genf 2012 Foto: SB-Medien 53 Bilder

Der Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse vereint die Technik des Super Sport-Weltrekordautos mit den Formen und Vorzügen eines Cabriolets. Allerdings endet mit dem Supersportwagen wohl auch die Veyron-Ära.

06.03.2012 Carsten Rose Powered by

Zu den Sportwagen-Premieren auf dem Autosalon in Genf 2012 zählt auch das offene Top-Modell von Bugatti, der Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Der leistungsstärkste Roadster aller Zeiten basiert auf dem 1.200 PS starken Super Sport-Coupé. Mit maximal 1.500 Newtonmeter Drehmoment eröffnet der offenen Sportwagen in eine neue Geschwindigkeits-Dimension für Cabrios. Laut Hersteller beschleunigt der Roadster in 2,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 410 km/h.

1.200 PS im Sportwagen-Cabrio

Gegenüber dem Bugatti-Coupé besitzt das Grand Sport-Cabrio über den Passagieren ein Polycarbonat-Dach, das man abnehmen kann, aber in der Garage verstauen muss. Dann ist bei der 1.001 PS-Variante allerdings auch die Höchstgeschwindigkeit auf 360 km/h begrenzt. Der Grand Sport Vitesse darf immerhin 375 km/h fahren. Für den Notfall ist ein Stoffverdeck an Bord, das jedoch nur Tempo 200 erlaubt.

Kennzeichen der 1.200 PS-Version des Bugatti Veyron 16.4 sind anstelle der über dem Motor positionierten Lufthutzen zwei in das Dach eingelassene NACA-Düsen, die das 16-Zylinder-Triebwerk mit Atemluft versorgen. Denn der Leistungszuwachs von 199 PS wird vor
allem durch den Einsatz von vier größeren Turboladern samt Ladeluftkühlern erreicht. Zudem ist beim Grand Sport Vitesse die neue Frontpartie von größeren Lufteinlässen geprägt und die neue Heckpartie wird von einem Doppeldiffusor und einer zentral angeordneten breiten Abgasanlage dominiert. Wir sind das Coupé Bugatti Veyron 16.4 Super Sport bereits auf der Nordschleife gefahren.

Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse zum Abschied

Die auf 300 Stück limitierte Veyron Coupé-Baureihe begann mit dem 1.001 PS starken Bugatti Veyron 16.4, von dem 254 Fahrzeuge verkauft wurden und endete mit 46 Super Sport-Modellen, deren W16-Motor 1.200 PS leistet. Zudem wurden 150 Veyron-Cabrios unter der Bezeichnung Grand Sport angekündigt, von denen bislang 45 Exemplare verkauft wurden. Damit werden noch 105 offene Varianten des Veyron gefertigt, der bisher nur mit 1.001 PS erhältlich ist. Wieviele davon als Bugatti Grand Sport Vitesse in der 1.200 PS starken Version ausgeliefert werden, ist noch nicht bekannt.

Mit dem Überflieger, der zwei Welten vereint, verabschiedet sich der exklusive Sportwagenhersteller Bugatti vermutlich von der Veyron-Baureihe. Zukünftig soll in Molsheim der neue Bugatti Galibier gefertig werden - die stärkste Limousine der Welt.

Historie der Veyron-Baureihe

Mit der Übernahme des Kleinserienhersteller durch VW im Jahr 1998 begann die Entwicklung des Supersportwagens, der 2001 als Bugatti Veyron 16.4 angekündigt wurde. 2005 lief die Produktion des 1.001 PS starken Fahrzeugs an. Der 7.993 cm³ große Sechzehnzylinder-Motor mit seinen vier stufenlos verstellbaren Nockenwellen und vier Turboladern beschleunigt den Supersportwagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h. Offen ist die Grand Sport-Variante mit 360 km/h das schnellste Cabriolet der Welt. Das Top-Modell Super Sport mit 1.200 PS erreicht sogar eine Spitzengeschwindigkeit von 415 km/h und hat bei einer Rekordfahrt den Geschwindigkeitsrekord für Straßen zugelassene Seriensportwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h aufgestellt.

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