Bugatti Veyron FBG par Hermes: Aufgesattelt

Hermès und Designer Gebriele Pezzini haben einen Bugatti Veyron 16.4 gestaltet, der auf dem Genfer Auto Salon seine Premiere feiert.

Der "Bugatti Veyron Fbg par Hermès" ist das Resultat einer wiederbelebten Kooperation zwischen dem elsässischen Automobilhersteller Bugatti und dem Luxushaus Hermès - knapp 80 Jahre nach der ersten Zusammenarbeit, als Hermès maßgeschneiderte Lederkoffer herstellte. Solche gehören beim Preis von 1,55 Millionen Euro (ohne Steuern) für das Sondermodell selbstverständlich zum Fahrzeug und werden sogar um eine Brieftasche und kleine Reiseledertasche ergänzt - exakt angepaßt an den Platz im Mitteltunnel zwischen den Sitzen.

Handverarbeitetes Kalbsleder

Neben den Accessoires bestehen nahezu alle Oberflächen im Innenraum der Sonderedition aus Kalbsleder - handverarbeitet von Hermès-Kunsthandwerkern. Die aufwendige Gestaltung reicht bis ins Detail, wie die Türgriffe im Koffer-Tragegriff-Design und zweifarbig bezogenen Ledersitze, sowie die mit Leder bezogene Rückwand zum Motor zeigen.

Hanffarben oder Ziegelrot steht als Farbton im Inneren zur Wahl und findet sich auch Außen am Verdeck und Heckleitwerk wieder. Im Kontrast dazu glänzt die zweifarbige Karosserie Ebenholzfarben. Als Sonderanfertigung zieren den Bugatti geschmiedete Achtspeichenfelgen aus poliertem Aluminium mit vierflügeligem Zentralverschluss - nach Vorbild des Typ 35 aus dem Jahre 1924. Eine weitere Besonderheit der Partnerschaft sind die Vielzahl der Hermès Markensymbole "H", die den hufeisenförmigen Grill sowie die Lüftungsgitter zieren.

Technisch bleibt es beim Bewährten

Unter der Oberfläche bleibt alles unverändert: Der 16-Zylinder-Mittelmotor leistet in Zusammenspiel mit den vier Turboladern 1.001 PS. Derartig Motorisiert sollen 407 km/h und ein maximales Drehmoment von 1.250 Newtonmetern möglich sein.

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Carsten Rose

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