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Bugatti Veyron

Offen für alles

Foto: Bugatti 23 Bilder

Update ++ mehr Bilder, mehr Infos ++ Bugatti stellt den neuen Veyron 16.4 mit abnehmbarem Dach in einem angemessenen Rahmen vor: Die Premiere erfolgte anlässlich einer Bugatti-Auktion im mondänen Pebble Beach in Kalifornien am vergangenen Sonntag (17.8.).

04.08.2008 Gregor Messer Powered by

Zuerst geht die Sonne auf. Dann geht das Dach auf. Schließlich geht das Herz auf ... und ganz zum Schluss geht das Portemonnaie auf. Anlässlich des traditionellen Automobil-Concours in Pebble Beach südlich von San Francisco wurde der neue Bugatti Veyron Grand sport präsentiert, der ohne Dach auskommt. Billig ist der offene Veyron nicht; 1.4 Millionen Euro - ohne Steuern - muss man für den 1001 PS starken Edelsportwagen aus dem VW-Konzern schon bereithalten.

Apropos 1001 PS: Technisch blieb der Veyron Grand Sport 16.4, wie der Bugatti mit vollem Namen heißt, nahezu unverändert. Allradantrieb, acht Liter Hubraum, W16 Zylinder, ein maximales Drehmomernt von 1.250 Nm und eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 360 Km/h, also 40 Km/h weniger als die geschlossene Version.

Verstärkte Chassis-Strukturen

Allerdings musste das Chassis in vielen Bereichen verstärkt werden, um die Steifigkeit der Coupé-Version beizubehalten. Innovative Lösungen im Bereich der Fahrzeugstruktur nennt Bugatti dies. Im Klartext heißt das: Um den Verlust des festen Dachs zu kompensieren, wurde das Chassis im Bereich des Mitteltunnels und der Seitenschweller verstärkt. Zwischen den B-Säulen stabilisiert eine Kohlefaserstrebe zusätzlich die Karosseriestruktur. Am Unterboden trägt eine große Carbonplatte zu mehr Stabilität bei.


Fahrt im offenen Veyron: Die Frisur sitzt

Der Grand Sport soll ohne Dach über dem Kopf seinen Insassen noch mehr Nähe zu den Kräften der Fahrphysik gestatten, verspricht Bugatti. Wird bei einsetzendem Regen das Not-Verdeck aus Stoff aufgespannt, ist jedoch schon bei 130 km/h Schluss. Wer trotz Regen offen fährt, freut sich über das wasserabweisende Leder im Innenraum. Immerhin reicht aber die Windschutzscheibe so weit nach hinten, dass den beiden Passagieren nahezu kein Haar verweht wird. Da die neue, etwas höher gezogene Windschutzscheibe bis nahe an die Stirn der Passagiere heranreicht, soll auch bei herausgenommenem Dach kein Sturm durchs Interieur wehen. Ist das durchsichtige Polycarbonat-Dach montiert ergibt sich auch so ein ganz neuer Ausblick für die Bugatti-Passagiere. Neu sind auch die nun aus Kohlefaser gefertigten Türen sowie die ebenfalls aus Kohlefaser geformten Lufthutzen hinter den Passagieren und die Tagfahrlichter in der Front.

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