Buick LaCrosse Detroit Motor Show 2009
Buick präsentiert neue Mittelklasse-Limousine
Die auf dem amerikanischen Markt angebotene Limousine LaCrosse bekommt ein völlig neues Design. Sein Debüt feiert der neue Buick auf der Detroit Motor Show.
Das Auto der drei Kontinente
Das 2010er Modell des LaCrosse ist das erste Fahrzeug des GM-Konzerns, das aus Synergien aus drei Kontinenten entstand. Die Linienführung entstammt der Zusammenarbeit zwischen den Designern in den USA und dem chinesischen Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC). Beim Chassis und der Fahrwerksentwicklung ließen europäische Entwickler ihr Know-How einfließen.

Moderne Eleganz
Das Design des Buick LaCrosse soll "moderne Eleganz" repräsentieren und lehnt sich an das auf der Peking Auto Show präsentierte Concept-Car "Invicta" an. Besonders markant ist die wuchtige Front mit dem mächtigen Kühlergrill und der großen Frontscheibe. Die Dachlinie fällt nach hinten coupéhaft ab, insgesamt erinnert die Seitenlinie an den Lexus LS 600. Am Heck fallen die gepfeilte Form der Stoßstange sowie die beiden chromumrandeten Endrohre ins Auge.
Im Inneren des Buick werden die Passagiere empfangen von Chrom, Holzintarsien sowie bequem anmutendem Ledergestühl (gegen Aufpreis), die Instrumente erstrahlen in blauem Licht.
V6-Antrieb mit Direkteinspritzung
Für Vortrieb sorgt wahlweise ein Dreiliter-V6 mit Direkteinspritzung und 255 PS oder der um 25 PS stärkere 3.6 V6. Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Die Einstiegsversion CX wird vom 3.0-Liter-V6 befeuert, die 255 PS werden über eine Sechsgang-Automatik sortiert. Serienmäßig rollt der LaCrosse auf 17-Zoll-Rädern. Die CXL-Version hat ebenfalls den Dreiliter-V6 unter der Haube, bietet aber zusätzlich beheizbare Ledersitze, eine Klimaautomatik sowie einen Toter-Winkel-Assistenten. Zudem sind in der CXL-Version 18-Zöller montiert. Gegen Aufpreis sorgt ein Allradantrieb für Traktion. Serienmäßig werden nur die Vorderräder angetrieben.
In der Top-Variante, dem CXS, sorgt der 280 PS starke 3.5 V6 -ebenfalls mit Direkteinspritzung- für Vortrieb. Das maximale Drehmoment von 354 Newtonmeter liegt bei 5.200 Kurbelwellen-Umdrehungen an. Ein adaptives Dämpfersystem, Ledergestühl mit Sitzheizung und Sitzbelüftung sowie 18-Zöller gehören hier zum Serienumfang. Optional sind 19-Zoll-Räder erhältlich. Auch in der Topversion sortiert eine Sechsgang-Automatik die Gänge, die ein manuelles Eingreifen des Fahrers erlaubt.
Umfassende Sicherheitsausstattung
Die Sicherheitsausstattung des Buick LaCrosse beinhaltet neben Fahrer- und Beifahrerairbag auch Seiten- sowie Kopfairbags. Optional ist zudem eine Rückfahrkamera erhältlich. Im Innenraum soll es dank spezieller Dämmungsmaterialien besonders leise zugehen.
Die Seitenansicht ähnelt nicht dem Lexus LS, sondern dem GS - und das frappant!
Die Amerikaner legen keinen grossen Wert auf Heckantrieb. Sie wissen ihn zwar zu schätzen. Aber nur wenige sind bereit, einen höheren Preis dafür zu zahlen. Der durchschnittliche Buickfahrer ist über 60. Da wird das Fahrverhalten des Wagens ohnehin eher auf gleiten als auf spurten abgestimmt sein. Eine günstige Lastverteilung fällt da nicht so \"ins Gewicht\". Für einen Buick ist dieser LaCrosse allerdings bemerkenswert stark motorisiert.
Ein optisch gelungenes Auto... ABER wie kann man in einem Auto dieser Klasse einen Vorderradantrieb anbieten?! Entweder nur Allrad, falls man nicht die nötige Plattform für einen Heckantrieb hat, oder halt noch als Basis eine heckgetriebene Version.
Das Auto basiert auf der selben Plattform wie der Opel Insignia; daher auch die Ähnlichkeiten.
Die Front vom CHEVROLET Epica und das Heck vom OPEL Insignia... Also optisch ist er gut gelungen!






















































