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Howe & Howe Bulldog 4x4 Fire Truck

Amerikas schärfstes Feuerwehrauto

Howe & Howe Bulldog 4x4 Fire Truck Feuerwehrfahrzeug Foto: Howe & Howe 11 Bilder

Bei Howe & Howe in Maine entstehen aus gebrauchten Allrad-Trucks martialische Waldbrand-Löschfahrzeuge, die überall durch kommen.

02.11.2015 Torsten Seibt Powered by

Feuerwehrfahrzeuge sind Spezialisten: hingetrimmt auf einen bestimmten Einsatzzweck, den sie optimal abdecken können. Eine Spezialität im Südwesten der USA sind die "Wildland Fire Engines", umgangssprachlich auch "Brush Trucks" genannt. Sie dienen dazu, eine begrenzte Menge Löschmittel und einen Erstangriffstrupp in unwegsames Gelände zu befördern, wenn Wald- oder Buschbrände ausbrechen.

Howe & Howe Bulldog 4x4 Fire Truck Feuerwehrfahrzeug
Bulldog 4x4 Firetruck 1:56 Min.

Bulldog 4x4 Fire Truck

Oft werden solche Brush Trucks auf der Basis mittelschwerer Pickups realisiert, der größere Teil jedoch auf 12-Tonner-Lkw aufgebaut. Bei Howe&Howe, einem rührigen Familienbetrieb aus Maine, hat man sich auf diese Variante spezialisiert. Und weil bei den Gebrüdern Howe immer auch ein entsprechender martialischer Auftritt dazugehört, wenn dort neue Fahrzeuge aufgebaut werden, sind die unter dem Typnamen "Bulldog 4x4 Fire Truck" vertriebenen Löschfahrzeuge ziemlich scharfe Geräte, mit denen man sich auch gerne mal auf eine Wüstenrallye einlassen würde.

Howe&Howe verwendet die mittelschwere Lkw-Baureihe von International und bietet dabei einen ungewöhnlichen Service: je nach Budget der Feuerwehr-Kundschaft werden die Umbauten nicht nur auf Neufahrzeugen, sondern auch auf geprüften Gebraucht-Lkw mit niedriger Laufleistung angeboten. Wer mit schmalen Finanzen operieren muss, kann so auch einen rüstigen Oldie aus dem Baujahr 1992 aufgebaut bekommen.

Einzel- oder Doppelkabine

Für die Bulldog 4x4 Fire Trucks lassen sich Einzel- oder Doppelkabiner-Varianten ordern, die drei oder fünf Mannschaftsmitglieder befördern können. Wie auf einer Speisekarte können die Bulldog 4x4 Fire Trucks zusammengestellt werden: Größe der Löschwassertanks, Leistungskraft der Pumpen, Art und Größe von Seilwinden. Aber auch Nettigkeiten wie Zusatzbeleuchtung oder verbesserte Stoßfänger, um die Geländetauglichkeit zu erhöhen, sind im Programm.

Bis zu 2.000 Gallonen, umgerechnet 7.500 Liter Wasser, können je nach Tank auf einem Bulldog 4x4 Fire Truck transportiert werden. Pumpen mit einer Leistung bis zu 5.600 Liter/Minute sind für den Bulldog 4x4 Fire Truck verfügbar. Neben der Sprühanlage zum Eigenschutz wird damit als Hauptwerfer üblicherweise ein auf dem vorderen Stoßfänger montierter Monitor eingesetzt, der von der Kabine aus gesteuert wird. So können Brandnester direkt und schnell angegriffen werden, ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen.

Für die Sicherheit der Besatzung installiert Howe&Howe einen außen liegenden Überrollkäfig, der die Kabine und die Front des Bulldog 4x4 Fire Truck schützt. Massive Schutzrohre an der Front erlauben es, im Notfall auf Luftlinie durchs Unterholz zu brechen. Soll der Bulldog 4x4 Fire Truck in extrem unwegsamem Gelände eingesetzt werden, bietet der Hersteller außerdem entsprechende Optionen an, um Getriebe, Tanks und Stoßfänger höherzulegen und so die Bodenfreiheit zu verbessern. Mit der 54-Zoll-Bereifung verfügt der Bulldog 4x4 über satte 63 Zentimeter Bodenfreiheit.

Eine standardmäßig ausgerüstete Version des Fire Truck mit 4.500-Liter-Tank, 7-Tonnen-Seilwinde und kompletter Sondersignal-Anlage liegt bei einem Einstiegspreis von rund 95.000 US-Dollar.

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