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Bund bündelt Forschung

Ulm wird Spitzenstandort für Entwicklung von Elektroautos

Foto: BMW 13 Bilder

Ulm wird zum Spitzenstandort für die Entwicklung von Elektroautos. In den nächsten Jahren sollen in Forschung und Entwicklung moderner Lithium-Ionen-Batterien bis zu 30 Millionen Euro fließen, kündigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Freitag (27.3.) in Ulm an.

27.03.2009

Mindestens zehn Millionen Euro wolle das Forschungsministerium investieren. Mit mindestens weiteren 10 bis 15 Millionen Euro werde sich das Verkehrsministerium beteiligen, sagte sie. "Der Ehrgeiz muss sein, dass die besten Elektroautos aus Deutschland kommen."


Investition in die Zukunft

Die Finanzspritze geht an die Universität Ulm und das Zentrum für Sonnen- und Wasserstoff Forschung. Lithium-Ionen-Batterien sind das Herzstück künftiger Elektrofahrzeuge. Bis 2011 soll die erste Generation dieser Batterien auf dem Markt sein. Bis 2015 werden dann rund eine Million Fahrzeuge mit Elektromotor auf Deutschlands Straßen unterwegs sein, schätzt die Ministerin. "Wie reden also nicht über eine Nische, sondern über die nächste Generation an Fahrzeugen."

Deutschlandweit unterstützt die Bundesregierung die Entwicklung der Autos der Zukunft mit rund 700 Millionen Euro unter anderem aus dem Konjunkturpaket II. Partner aus der Industrie stocken die Finanzmittel bundesweit um weitere 360 Millionen Euro auf.

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