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Bund gegen Giga-Trucks

Foto: Archiv

Das Bundesverkehrsministerium hat das Land Niedersachsen aufgefordert, den Modellversuch mit überlangen Lkw abzubrechen. Über die Straßen von Niedersachsen rollen derzeit einige bis zu 25 Meter lange Riesen-Sattelzüge. Die Risiken seien nicht abschätzbar.

06.09.2006

Niedersachsen bekommt Druck aus der Hauptstadt: In einem Schreiben wirft das Berliner Bundesverkehrsministerium den Amtskollegen in Hannover vor, sich über die "nachdrückliche Bitte" des Bundes hinweggesetzt zu haben, auf eine Zulassung der Monster-Lkw zunächst zu verzichten. Niedersachsen wurde dringend aufgefordert, die Entscheidung zurückzunehmen.

Zur Begründung sagte eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), die Risiken für die Verkehrssicherheit seien noch nicht abschließend geklärt. Unklar seien die Auswirkungen der schweren Laster auf Straßen, Brücken und die Innenstädte. Derzeit bereitet die Bundesanstalt für Straßenwesen eine Studie zu dem Thema vor. Zudem hält der Bund die von Niedersachsen für den Modellversuch erteilte Zulassung für 25 Meter lange Nutzfahrzeuge vom Typ "Gigaliner" für rechtswidrig.

Das Verkehrsministerium Niedersachsen jedoch hat die Aufforderung des Bundes zurückgewiesen. "Wir werden diesen Versuch nicht abbrechen", sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Hannover. Es handele sich nicht um eine generelle Zulassung dieser riesigen Sattelzüge, sondern um Ausnahmen. Dazu sieht sich das Land berechtigt. Der Modellversuch sei auf zwei Spediteure und klar definierte Strecken begrenzt, die Sicherheitsbelange seien berücksichtigt.

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