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Bundesweiter Blitzermarathon 2015

Über 90.000 Temposünder erwischt

Radar, Blitzer, Blitzanlage, Polizei Foto: Reinhard Schmid

Beim Blitzer-Marathon am 16. April 2015 wurden bundesweit über 3,2 Millionen Fahrer kontrolliert. Über 90.000 davon waren mit zu hohem Tempo unterwegs.

17.04.2015 Holger Wittich

"Bei der Verkehrssicherheit zieht Europa an einem Strang. Geschwindigkeit ist überall der Killer Nr. 1", erklärte Innenminister Ralf Jäger am Dienstag (31.3.2015). "Deshalb ist es wichtig, dass viele europäische Staaten mitmachen." In der Europäischen Union starben im vergangenen Jahr 25.700 Menschen bei Verkehrsunfällen.

In einem ersten Resümee zog der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz eine positive Abschlussbilanz des bundesweiten Blitz-Marathons. "Die meisten Autofahrer halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren verantwortungsbewusst“, sagte Lewentz zum Abschluss des dritten Blitz-Marathons am Freitag (17.4.2015) in Mainz.

Von rund 13.000 Einsatzkräften wurden in 18 Stunden an 7.000 Messstellen über 3,2 Millionen Fahrer kontrolliert. Davon waren mehr als 91.000 Fahrer zu schnell unterwegs. Das entspricht einer Beanstandungsquote von 2,8 Prozent. Die niedrigste Beanstandungsquote hat Hamburg gemeldet. Von 394.033 kontrollierten Fahrzeugen haben sich 2.060 Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben gehalten. (Die Gesamtbilanz finden Sie im Download)

Nur 6 Stunden Blitzermarathon in NRW und Rheinland-Pfalz

Im vergangenen Jahr wurden bei einer ähnlichen Aktion im September rund 3 Millionen Autofahrer kontrolliert und cirka 93.000 Raser erwischt. Es waren annähernd 13.000 Polizisten im Einsatz, die an knapp 7.500 Stellen geblitzt und gelasert haben.

In den meisten Bundesländern wurde der Blitzermarathon am 16. April allerdings nur von 06:00 Uhr bis 24:00 Uhr durchgeführt, da am 17. April morgens die Trauerfeier für die Opfer des Germanwings-Flugzeugabsturzes im Kölner Dom stattfand. Lediglich in Bayern wird noch weit über den 16. April hinaus die Verkehrsüberwachung intensiviert. Auf eine Teilnahme am Blitzermarathon gänzlich verzichtet hatte Schleswig-Holstein. Wegen des Treffens der G7-Staaten in Lübeck am Dienstag und Mittwoch seien zuviele Ordnungskräfte gebunden.

Den Blitz-Marathon sieht die Politik als Präventivmaßnahme, Autofahrer konnten sich vor dem Beginn der Aktion über die Messstellen informieren (siehe Tabelle). Viele der Messstellen gingen auf Vorschläge der Bürger zurück.

Bundesland
Baden-Württemberg16.4.
Bayern16.4. - 23.4.
Berlin16.4.
Brandenburg16.4.
Bremen16.4.
Hamburg16.4.
Hessen16.4.
Mecklenburg-Vorpommern16.4.
Niedersachsen16.4.
Nordrhein-Westfalen16.4.
Rheinland-Pfalz16.4.
Saarland16.4.
Sachsen-Anhalt16.4.
Sachsen13.4. - 19.4.
Schleswig-Holsteinnimmt nicht teil
Thüringen16.4.
Download Abschlussbilanz Blitzer-Marathon 2015 (PDF, 0,01 MByte) Kostenlos
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