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BYD Tang Hybrid SUV

Teil-Elektriker mit über 500 PS

01/2015, BYD Tang Hybrid SUV Foto: BYD 19 Bilder

Er trägt nicht nur einen großen Namen, sondern ist mit über 500 PS auch extrem potent - der Tang Hybrid SUV, den der chinesische Autobauer BYD jetzt vorgestellt hat.

22.01.2015 Uli Baumann 1 Kommentar Powered by

Der BYD Tang Hybrid basiert auf dem BS7 und war als Studie schon auf der Peking Auto Show zu sehen. Jetzt startet in China die Serienversion. Der Name Tang bezieht sich auf die Zeit der glorreichen Tang-Dynastie, die Antriebstechnik des neuen BYD SUV zeigt sich zukunftsorientiert. Im BYD Tang arbeiten ein Zweiliter-Turbobenziner mit vier Zylindern und zwei Elektromotoren zusammen.

BYD Tang Hybrid SUV soll unter 2 Liter verbrauchen

Der Verbrenner trägt zur Gesamtleistung 205 PS und 320 Nm bei. Die Elektromotoren an den Achsen leisten jeweils 110 kW und 200 Nm. Als Systemleistung wird von den Chinesen 505 PS und 720 Nm Drehmoment genannt. Angetrieben werden alle vier Räder. Die Wahl der richtigen Übersetzung obliegt einer Sechsgang-Automatik. Damit spurtet der BYD Tang in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch soll bei unter zwei Liter liegen.

Deutlich üppiger geht es bei der Ausstattung zu. Der BYD Tang kommt mit Lederausstattung und Edelholz, jeder Menge elektrischer Helfer sowie einer Fondklimaanlage und einem Infotainmentsystem. Beim Design standen offensichtlich die aktuellen Modelle von Hyundai und Kia Pate - entsprechend gefällig und dynamisch fällt die Linienführung aus.

Die Auftragsbücher für den BYD Tang öffnen jetzt im Januar. Zu haben ist der China-SUV auf seinem Heimatmarkt zu Preisen ab umgerechnet rund 42.000 Euro.

Neuester Kommentar

Ich habe den BYD "TANG" SUV in der besten Ausstattungsstufe "Flagship" erworben.

Bezahlt habe ich 209.800 RMB (Chinesische Währung) was 26.977 Euro entspricht.
Dieser Preis schließt die Überführung, die Zulassung samt Nummernschildern und die gesetzliche Haftpflicht (!) bereits ein, sowie einen unbegrenzten Internetzugang. Im ersten Jahr sind Inspektionen kostenlos.
Die Garantie beträgt 6 Jahre, maximal 150.000 km.

Nach 30 Jahren mit Fahrzeugen von BMW, Mercedes und VW, bin ich mehr als erstaunt über Qualität und Fahrleistungen dieses Autos.

Zudem wurde viel "deutsche Technik" verbaut.
Von der Motorensteuerung bis zu den Wischerblättern kommt das meiste von BOSCH.
Bereift wird der Tang von Michelin oder Continental (235/55) auf 18 Zoll Felgen.

Der "Tang" ist noch am ehesten mit dem etwas kleineren KIA Sorento Platinum Edition vergleichbar, der ebenfalls über Rundumsichtkameras, Panoramadach, Automatik, 4-Rad-Antrieb, Lederausstattung, Sitzheizung, Parkassistent und adaptive Geschwindigkeitsregelung verfügt.

Mit ESP, ABS, EBD, ATS, HDC, TCS, HAC, EPB, BOS, TPMS hat der BYD allerdings noch ein paar mehr elektronische Helfer an Bord und verfügt über Infrarotscheinwerfer.

Ferner ist der TANG fernsteuerbar (mit Fernbedienung) und kann so beispielsweise aus engen Parklücken heraus gefahren werden. Weiter können 230V Geräte direkt an Steckdosen betrieben werden.
Das 11-Lautsprecher-SoundSystem entstand in Zusammenarbeit mit BOSE und überzeugt völlig.

Auch das 11 Zoll Touch(!)display bietet deutlich mehr als das 7 Zoll Display im KIA.
Generell sind sämtliche Anzeigen im BYD digital und konfigurierbar.

Allerdings kostet der KIA mit rund 52.000 Euro das doppelte wie der BYD und ist ein Diesel mit 200 PS, während der TANG über drei Motoren verfügt mit einer Gesamtleistung von 505 PS.

Fährt man ausschließlich elektrisch (100km Reichweite im Sommer, 70km im Winter) stehen bereits über 300 PS und mehr als 400 NM zur Verfügung. Bei Elektromotoren liegt das volle Drehmoment sofort an und die Beschleunigung ist aufsehenerregend. Nach einem Software-Update beschleunigt der Tang in 4,4 Sekunden auf 100, während der KIA mehr als das doppelte (9,6 Sekunden) benötigt.

Elektrisch fahren ist fast lautlos fahren, eine völlig neue Erfahrung.

Ich denke ein Sorento als Hybrid mit solchen Elektromotoren würde - so es ihn den gäbe - sicherlich bei 70.000 Euro liegen.

Mit dem Tang kratzt BYD erstmals an der Oberklasse und bietet den Fahrspass eines TESLA.

In 2017 ist der Tang auch in den USA erhältlich und soll angeblich auch in Europa angeboten werden.

Da heißt es dann: "Warm anziehen!"

TomXian 18. November 2016, 02:35 Uhr
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