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Günstige Cabrios, mit denen sie garantiert auffallen

50 offene Youngtimer bis 5.000 € und 5 Exoten

Ford Streetka, Auto der Woche, 08/2013 Foto: Ford 76 Bilder

Wer für die die Cabrio-Saison 2015 nach einem günstigen offenen Auto sucht und nicht mehr als 5.000 Euro ausgeben möchte, hat eine überraschend große Auswahl - selbst wenn er nach Exoten sucht, die nicht an jeder Ecke stehen.

06.05.2015 Kai Klauder Powered by

Denn man muss nicht auf die dachlose Stangenware wie VW Golf, Opel Astra, 3er-BMW, Ford Escort oder Mazda MX-5 zurückgreifen. Für die paar großen Scheine gibt es durchaus ausgefallenere Cabrios. Wir zeigen in unserer Bildergalerie offene Gebrauchte bis 5.000 Euro und stellen hier 5 Exoten darunter vor.

Ford Streetka - ungeliebt aber mit guten Anlagen

Fangen wir mal klein an - mit dem Ford Streetka. Immerhin wurde der kleine Flitzer bei Pininfarina gebaut und erreichte in rund 2 Jahren respektable Produktionszahlen. Etwa 37.000 Einheiten konnten zwischen 2003 und 2005 abgesetzt werden.

Für Gebrauchtkäufer ist der Streetka ein attraktives Cabrio, denn er basiert auf recht simpler und zuverlässiger Großserientechnik. Die Plattform des Fiesta ist die Basis des nur 3,65 langen Zweisitzers, als einziger Motor kam der 1,6-Liter-Duratec-Vierzylinder mit 95 PS zum Einsatz. Der Graugussblock weist ihn als standfeste Konstruktion aus, kombiniert wird dieser allerdings mit einem Leichtmetall-Zylinderkopf. Großer Vorteil für Gebrauchtkäufer, die Wert auf günstige Wartung legen: dieser 1,6er besitzt eine Steuerkette.

Gepflegte Streetka gibt's ab etwa 2.500 Euro

Aktuell sind bei mobile.de rund 390 Fahrzeuge gelistet, bei unter 1.500 Euro geht es los, das Gros des Angebots liegt zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Als Standardeinstellungen für unsere aktuelle Suche wählen wir "scheckheftgepflegt" und eine Laufleistung bis 100.000 km - so eingeschränkt sind immer noch mehr als 80 Ford Streetka gelistet.

Wer also nach einem günstigen, unkomplizierten Spaß- und Stadtauto sucht, das optisch auffällt und dynamisch fährt, sollte den 1.130 kg leichten Streetka auf seine Liste nehmen.

Chrysler PT Cruiser - das knallige Cabrio für Bastler

 Wer mehr Platz braucht und auf das Design der US-Hotrods steht, kommt kaum am Chrysler PT Cruiser vorbei. Das viersitzige Cabriolet mit Bügel wurde nur 2 Jahre lang gebaut. Für die Amis war es wohl zu klein, für den europäischen Markt zu ungewöhnlich. Doch das ist heute die Stärke des Retro-Cabrios. Mit dem PT Cruiser fällt man definitiv im Straßenverkehr auf.

Als Antrieb empfiehlt sich der 143 PS-Vierzylinder mit 2,4-Liter Hubraum, der nicht mit Drehfreude begeistert, doch für alle Alltagsgelegenheiten ausreicht. Bei der Verarbeitungsqualität muss man allerdings Abstriche machen. Online finden sich derzeit knapp 10 scheckheftgepflegte Exemplare des PT Cruiser Cabrios mit weniger als 100.000 km. Hier geht es preislich bei knapp unter 4.000 Euro los. Ohne die Einschränkungen gibt es rund 50 Angebote ab rund 2.500 Euro.

Fiat Barchetta - unterschätzter Spider mit BMW Z8-Verwandschaft

Der Fiat Barchetta war die italienische Antwort auf den Japan-Bestseller Mazda MX-5. Als dieser Roadster 1995 auf den Markt kam, wollten ihn alle haben. Vor allem war der Barchetta ein Liebling der Frauen und zudem der ideale Zweitwagen für fahrfreudige Familienväter, die ihrer Frau - aber eigentlich ja sich selbst - eine Freude machen wollten.

Die schöne Linie des "Bötchens" - so die Übersetzung des Namens - stammt aus der Feder von Andreas Zapatinas. Ja, genau dem Designer, der nach dem Barchetta den BMW Z8 entwarf. Der BMW-Spitze war offenbar das Talent des damals 38-Jährigen aufgefallen.

Gerade auf dem deutschen Markt konnte Fiat einen schönen Erfolg verbuchen. Rund die Hälfte der insgesamt knapp 58.000 Exemplare kamen über die Alpen. Auch der Barchetta basiert auf Großserientechnik. Die Plattform spendete der Punto, damit auch das Antriebskonzept - einer der wenigen Kritikpunkte, den man dem Italiener anlasten kann. Ein Hinterradantrieb wäre noch schöner gewesen, doch auch die Kombination aus 131 PS starken 1,8-Liter mit dem gut kaschierten Frontantrieb sorgt für Fahrspaß.

Ausgezeichnetes Handling und ein Geldpolster von 1.000 Euro

Das ausgezeichnete Handling des Fiat Barchetta ist auch das überzeugendste Argument für einen Kauf. Denn ansonsten gibt es reichlich Schattenseiten. Die Verarbeitung ist lausig, die Materialstärke bei einigen Bauteilen unterdimensioniert. So etwa bei den Hauben, die aus dünnerem Blech gefertigt wurden. Zudem gibt es Anbauteile, die während der Fahrt einfach mal abfallen - damit sollte man sich arrangieren können.

Beim Kauf sollte man zudem rund 1.000 Euro Sicherheitspolster einplanen - für den Fall, dass sich der anfällige Phasensteller/Phasenschieber bei dem 1,8-Liter-Aggregat verabschiedet. Ob er defekt ist, hört man am nagelnden Laufgeräusch, daher auch der Spitzname dieses Bauteils: "Dieselteil". Bei einem Einstandspreis von zum Teil unter 1.000 Euro kann man dieses Reparaturgeld leicht verschmerzen. Wer ein scheckheftgepflegtes Exemplar mit unter 100.000 km sucht, muss mit etwa 3.000 Euro rechnen.

Weiches Schweden-Cabrio mit 5-Zylinder-Power

Wer sich langsam an die Grenze von 5.000 Euro herantastet, kann auch über einige ehemalige Luxus-Cabrios nachdenken. Wie wäre es etwa mit einem Volvo C70 Cabrio, das ab 1998 gebaut und ein Jahr später in Europa verkauft wurde. Dieser Volvo war das erste Cabrio der Marke seit 1956.

Dass das C70 Cabrio hauptsächlich auf dem US-Markt verkauft werden sollte, erkennt man schon nach den ersten flott gefahrenen Kurven - das Fahrwerk ist recht weich. An Längsdynamik mangelt es dem offenen Schweden dagegen überhaupt nicht, seine herrlich klingenden Reihenfünfzylinder leisten zwischen 163 und 245 PS, empfehlenswert ist der 2.4 T mit 193 PS (ab 2002: 200 PS). Auch in Sachen Sicherheitsausstattung spielt der Volvo ganz vorne mit.

Schon für deutlich unter 4.000 Euro gibt es Volvo C70 Cabrios, dann allerdings meist mit Laufleistungen jenseits der 200.000 km-Marke. Das muss bei scheckheftgepflegten kein Ausschlusskriterium sein, denn die robusten Triebwerke halten bei guter Pflege locker doppelt so lange. Auf jeden Fall sollte man beim Kauf auf ein einwandfrei funktionierendes Dach achten. Beim Öffnen und Schließen sollte es keine knarzenden Geräusche, Klemmer oder Pausen geben. Die aufwändige Dachmimik ist sehr kostspielig zu reparieren.

Riesen-Cabrio für die Großfamilie

Kommen wir nun zu einem der längsten Cabrios auf dem Markt, dem Chrysler Stratus Cabriolet. Mit seinen 4.902 mm spielt der Ami in der Liga von BMW 5er und Audi A6. Er empfiehlt sich als offener Reisepartner für die ganze Familie, denn selbst bei eingefaltetem Verdeck gibt es noch einen 300-Liter-Kofferraum.

Bei der Verarbeitung sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Im Innenraum dominiert Hartplastik, das pragmatisch zusammengefügt wurde. Die Ausstattung ist meist reichhaltig, Cruise-Control, Klimaanlage, elektrische Fensterheber & Co. gehören zum Standard - ob auch alles funktioniert, muss bei der Besichtigung gecheckt werden. Der offene Chrysler Stratus konnte mit einem Zweiliter-Vierzylinder oder einem 2,5-Liter-V6 bestellt werden.

Chrysler Stratus Cabriolet schon für unter 2.000 Euro

Die meisten entschieden sich zum Glück für den V6 mit 170 PS, denn selbst dieser hat mächtig zu schleppen mit dem knapp 1,6 Tonnen schweren XXL-Cabrio. Doch zum Schnellfahren ist der Ami sowieso nicht gebaut, seine Domäne ist das ruhige entspannte Gleiten, das er dank seines Radstands von rund 2,70 m auch recht komfortabel ermöglicht.

Schon für deutlich unter 2.000 Euro gibt es fahrbereite Chrysler Stratus Cabrios, scheckheftgepflegte Autos mit weniger als 100.000 km kosten rund 4.000 bis 5.000 Euro.

Diese 5 Youngtimer-Cabrios - und mehr als 40 Alternativen für unter 5.000 Euro - zeigen wir in unserer Fotoshow.

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