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Camp Jeep Italien

Jeep-Familientreffen in XXL

Camp Jeep ITA 2014 in Monte Capuccio Foto: Thomas Starck 41 Bilder

Lange Jahre war es ruhig geworden um die legendären Jeep-Camps. Jetzt gab es eine Neuauflage. Da mussten wir natürlich hin.

24.09.2014 Torsten Seibt Powered by

Die alljährlichen Camp Jeep-Veranstaltungen waren eine Institution im europäischen Veranstaltungskalender, doch etliche Jahre war nun Sendepause. Auch das Original in den USA wurde schon lange eingestellt – Auswirkungen der damaligen Wirtschaftskrise, die auch Chrysler-Jeep kräftig durchgeschüttelt hat. Nun gibt es also einen Neuanfang, der dank der inzwischen erfolgten Ehe mit Fiat in Norditalien stattfand: in der Emiglia Romagna. Wunderschöne, sanfte Hügellandschaft, weiter Blick, fantastisches Essen – in diesem Landstrich versteht man zu feiern.

Camp Jeep 2014 in Italien

Während sich Deutschland durch einen verregneten Spätsommer bibberte, strahlte über Monte Capuccio die Sonne. Ein großer Bogen über der Einfahrt zum Veranstaltungsgelände wies den Weg. Nichts wie runter mit dem Softtop des Jeep Wrangler Rubicon! Das Camp Jeep ITA 2014 war in Sachen Location ein echter Volltreffer. Ein 1.500 Hektar großes "Agriturismo" in den hügeligen Appenin-Ausläufern vor den Toren Parmas – in dieser Landschaft schlägt das Offroader-Herz Purzelbäume. Rund 300 Jeeps aus allen Ecken Europas trafen im Laufe des Wochenendes ein, der Charakter eines Familienfestes, für das auch die früheren Camp Jeep-Veranstaltungen berühmt waren, stellte sich schnell ein.

Eine große Zeltstadt auf dem Veranstaltungsberg mit Showbühne, vielen Zubehör-Anbietern und einer eigenen Jeep-Oldtimer-Ausstellung brachte auch ein gewisses Messe-Feeling, vor allem für die in allen erdenklichen Tuning-Stufen vertretenen Jeep Wrangler gab es eine riesige Auswahl an Zubehör zu begutachten und auch zu kaufen.

Es waren aber nicht nur wild umgerüstete Gelände-Jeeps, die dem Ruf des Camp Jeep ITA gefolgt waren. Familien reisten mit serienmäßigen Cherokee und Grand Cherokee diverser Modellgenerationen an, Jeep selbst stellte das aktuelle Modellprogramm zu ausgedehnten Probefahrten bereit, und selbst der nagelneue Jeep Renegade war noch vor seiner offiziellen Präsentation in vielen Ausführungen zum anfassen und ausprobieren vor Ort.

Camp Jeep ITA mit traumhaften Offroad-Strecken

Klares Highlight der Veranstaltung war allerdings der Offroad-Rundkurs. Nach Roadbook ging es auf einer 25 Kilometer langen Geländestrecke so zur Sache, wie es die Jeep-Fahrer haben wollten: leichte, mittelschwere und richtig kernige Abschnitte konnten wahlweise befahren werden, bevor sich die einzelnen Gruppen wieder auf dem Festgelände trafen. Das ganze in einem weitestgehend naturbelassenen Umfeld, wie man es in deutschen Fahrgeländen nicht finden wird.

Den "Jeep-Spirit" konnte man auf dem Offroad-Kurs mit Händen fassen: entgegen der unsinnigen Meinung, moderne SUV würden nie im Gelände gefahren, stürzten sich auch die Besitzer komplett serienmäßiger, nagelneuer Cherokee und Grand Cherokee ins Getümmel und zeigten ihren Fahrzeugen, was alles geht, auch wenn es auf den schwarzen Strecken für den einen oder anderen etwas knirschte und knackte.

Obwohl die Beteiligung noch hinter den früheren Euro-Jeep-Camps zurück lag, ein neuer Anfang ist gemacht. Das Camp Jeep ITA war definitiv eine Reise wert, der Veranstaltungspreis – 130 Euro pro Fahrzeug, inklusive eines 30 Euro-Gutscheins – absolut angemessen. Am Rahmenprogramm könnte noch etwas gefeilt werden, auch die Preise beim Catering waren selbstbewusst, doch ingesamt war das Camp Jeep 2014 ein Volltreffer, der nach Wiederholung ruft.

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