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Caravan-Branche

Spritpreise bremsen nicht

Foto: Reinhard Schmid 7 Bilder

Die gestiegenen Spritpreise haben bei der deutschen Caravan-Branche keine Bremsspuren hinterlassen. Der Umsatz der Branche sei in den ersten sechs Monaten um 3,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Caravaning Industrie Verband (CIVD) am Freitag (29.8.) in Düsseldorf mit.

29.08.2008

Der durch Neufahrzeuge erwirtschaftete Umsatz der Fahrzeughersteller sei um 4,9 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro ebenfalls gestiegen, sagte Verbandspräsident Klaus Förtsch anlässlich der an diesem Samstag beginnenden Caravan Salons, der als weltgrößte Messe für mobile Freizeit gilt.

Der Gesamtmarkt für Wohnwagen und Reisemobile sei europaweit allerdings um 2,8 Prozent auf 123.800 Zulassungen gesunken. Während der Markt für Wohnwagen zwischen Januar und Juni um 7,1 Prozent auf 66.600 Einheiten nachgab, wuchs die Anzahl der Reisemobil-Zulassungen um 2,8 Prozent auf 57 200 Fahrzeuge, sagte Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF).

Einen wichtigen Schub für die Branche erhoffen sich der Verband und die Messe Düsseldorf als Veranstalterin vom "Caravan Salon". Auf 200.000 Quadratmetern werden 2.000 Fahrzeuge vorgestellt. Stell- und Campingplätze, Destinationen und Regionen sowie Zubehör runden das Angebot ab. Die Messe ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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