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Cardi Concept 442

Russen interpretieren Aston Martin DB9

Cardi Concept 442 Foto: Cardi 5 Bilder

Der Aston Martin DB9 muss erneut als Basis für die Gestaltungswünsche eines Karoseriebauers herhalten. Cardi aus Moskau verwandelt den noblen Briten in das Cardi Concept 442. Mit dem Projekt wird das 25. Firmenbestehen gefeiert.

11.04.2016 Uli Baumann

Bislang gibt es vom Cardi Concept 442 nur Computer-Renderings. Dennoch scheint schon in diesem Stadium klar, vom DB9 bleibt nicht viel übrig. Der Cardi 442 setzt auf neue Proportionen und verzichtet zudem auf die B-Säulen. Zudem überspannt das Passagierabteil ein mächtiges Panoramaglasdach. Die weit abgesenkte Front erinnert ein wenig an den legendären Ro80, für das Heck könnte eine Audi R8 Pate gestanden haben.

Cardi Concept 442 mit reduziertem Bedienkonzept

Im Innenraum setzt Cardi auf eine üppig mit Edelholz beplankte Armaturentafel sowie eine extrem reduzierte Bedienlandschaft. Zu erkennen sind lediglich ein großer Touchscreen auf der Mittelkonsole sowie ein Digital-Display vor dem filigranen Dreispeichen-Lenkrad. Hinzu kommen Schalter für die Fensterheber in den Türtafeln und ein Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole. Abgerundet wird der Auftritt durch eine Analoguhr zwischen den beiden Lüftungsdüsen auf der Armaturentafel.

Zur Antriebstechnik des 442 machen die Russen keine Angaben. Vermutlich wird aber der V12 aus dem DB9 übernommen. Nach rund zweijähriger Bauzeit soll der Cardi 442 demnächst fertiggestellt und präsentiert werden.

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