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Cars & Stars

Bruce Willis versteigert seine Muscle-Cars

Foto: Bonhams

Am 25. Oktober kommen bei der SoCal – Southern Californian Auction  von Bonhams sechs Muscle Cars aus dem Fuhrpark des in Idar-Oberstein geborenen Hollywood-Stars Bruce Willis (Stirb langsam, Pulp Fiction, The Sixth Sense) unter den Hammer.

17.10.2008 Kai Klauder

Berühmt wurde Bruce Willis als schlagkräftiger Haudegen in der „Die Hard“-Quadrologie („Stirb langsam“ 1 bis 4). Er mimte den Prototypen des amerikanischen Draufgängers, übernahm später aber auch tiefgehende Charakterrollen. Auch als Filmkomponist, Produzent, Musiker und Drehbuchautor tritt der Ex-Mann von Demi Moore in Erscheinung.

Beim Autogeschmack orientiert sich der bekennende Republikaner für – natürlich – amerikanische Produkte. Einige Fahrzeuge seiner Sammlung werden am 25. Oktober beim der Auktion im Petersen Automotive Museum in Los Angeles versteigert.

Als erstes Fahrzeug wird 1968er Pontiac Firebird 400 Convertible versteigert. Von der offenen Version des Firebird wurden nur 16.960 Exemplare gebaut, zudem besitzt der Firebird den selten verbauten 330 PS-V8 und glänzt mit Vollausstattung und sehr gutem Zustand. Nur bei wenigen Fahrten zu seinem Vater nutze Willis das Cabrio. Erwartet wird ein Auktionsbetrag von 30.000 bis 50.000 US-Dollar (rund 22.000 bis 37.000 Euro).

Kultiger Chevy Nomad und ein Bullit-Dodge Charger

Dass Bruce Willis etwas von Autos versteht und ein großer Fan ist, erkennt man an der Auswahl seiner allesamt von V8-Motoren angetriebenen Raritäten. Der baby-blaue 1955er Chevrolet Bel Air Nomad 2-Door Station Wagen (Estimate 40.000 bis 50.000 Dollar – ca. 30.000 bis 37.000 Euro) fällt dabei etwas aus dem Rahmen. Alle anderen Fahrzeuge sind Cabrios oder Coupés. Laut Auktionskatalog ist Willis’ Nomad einer der besten, die es gibt.

Bis zu 70.000 Dollar (52.000 Euro) sieht das veranschlagte Estimate für den 1969er Dodge Charger vor. Legendär wurde der Charger durch eine der längsten Filmsequenzen ohne gesprochenes Wort. In „Bullitt“ verfolgt Schauspieler Bill Hickman in dem schwarz lackierten Charger Steve McQueen im Mustang GT – elf Minuten dauert die Sequenz, die in die automobile Filmgeschichte einging. Bruce Willis fand seinen Charger in Idaho. Zwar war der Wagen grün lackiert und trug ein ebenso grünes Vinyldach, doch Willis ließ sich den Charger nach dem R/T-Vorbild aus Bullitt komplett neu aufbauen – inklusive einer Hubraumvergrößerung auf 502 Cubic Inches.

Corvettes und Shelby GT500 Mustang

Die anderen drei angebotenen Fahrzeuge von Bruce Willis sind Cabrios – zwei Corvette und ein Mustang. Das älteste, eine 1957er Corvette war ein Geschenk von Ex-Frau Demi Moore, mit der er drei Töchter hat. Die weiße Corvette wird von einem 220 PS-V8 angetrieben, Bruce Willis ließ vordere Scheibenbremsen, eine Servolenkung und einen Bremskraftverstärker nachrüsten.

Die zweite Corvette stammt aus dem Jahr 1967 und ist laut Auktionshaus Bonhams das Lieblingsauto von Willis. Auch hier optimierte er die originale Basis. Bremskraftverstärker, Servolenkung, Cragar S/S-Felgen spiegeln die individeuelle Note des Hollywood-Stars wider. Für die mit dem 427/435-Big Block-V8 ausgerüstete Corvette werden 110.000 bis 150.000 Dollar (rund 82.000 bis 111.000 Euro) erwartet.

Zum Bullitt Charger gehört natürlich auch ein Mustang – so dachte sich wohl auch Bruce Willis. Allerdings entschied er sich entgegen der cineastischen Vorlage für ein offenes Exemplar. Sein 1968er Shelby Mustang GT500 Mustang Cabrio ließ er in Highland Green neu lackieren und scheute auch sonst keinen finanziellen Aufwand. Alleine die Lederarbeiten sollen rund 28.000 Dollar (etwa 21.000 Euro) gekostet haben. Kein Wunder, dass für das als Bullitt-Tribute bezeichnete Fahrzeug der höchste Erlös erwartet wird: 150.000 bis 175.000 Dollar (111.000 bis 130.000 Euro). Insgesamt kann Bruce Willis mit rund 450.000 bis 700.000 Dollar (335.000 bis 520.000 Euro) Auktionserlös rechnen.

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