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Steve McQueens Nachlass unterm Hammer

Foto: Bonhams

King of Cool – so nennt der Auktionskatalog den Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Steve McQueen („Die Glorreichen Sieben“, „Getaway“, „Gesprengte Ketten“). Am 25. Oktober wird in Los Angeles ein großer Teil seines Nachlasses versteigert.

21.10.2008

Der krebskranke Steve McQueen starb 1980 im Alter von 50 Jahren nach einer Herzoperation in Mexiko. Bereits zu Lebzeiten wurde McQueen zum Star, sein früher Tod ließ ihn zum unsterblichen Idol werden. Er gab oft den verletzlichen und dabei unendlich coolen Einzelgänger. Durch Kassenschlager wie „Thomas Crown ist nicht zu fassen“, „Papillon“ oder der bekannten Serie „Wanted: Dead or alive“ („Der Kopfgeldjäger“) wurde McQueen zu einem der führenden Hollywoodstars – und zur Stil-Ikone.

Für Fans und Devotionaliensammler

McQueens erste Frau Neile Adams McQueen Toffel lässt am 25. Oktober vom Auktionshaus Bonhams einen Teil seines Nachlasses versteigern. Darunter sind Gebrauchsgegenstände, Briefe, Filmplakate, signierte Autogrammkarten und Dokumente.

Herausragende Lots der Auktion im Petersen Automotive Museum sind eine 1928er Indian Big Chief (Lot 314), die aus der Sammlung von McQueen stammen soll (Estimate 40.000 bis 50.000 US-Dollar – 30.000 bis 38.000 Euro), eine Jacke des Schauspielers (Lot 172, Estimate: 1.000 bis 1.500 Dollar – 760 bis 1.140 Euro) und die zahlreichen Familienfotografien.

Bullitt-Mustang Sondermodell als sieben Jahre alter Neuwagen

Außerdem wird das 2001er Ford Mustang Bullitt-Sondermodell von Molly McQueen (Enkelin von Steve McQueen) versteigert. Ford revanchierte sich für die Erlaubnis, die Namen Bullitt und Steve McQueen für die Neuauflage des Mustangs nutzen zu dürfen, mit den ersten beiden Exemplaren des Sondermodells bei den Kindern von Steve McQueen – Chad und Terry McQueen. Terry McQueen starb jedoch, bevor sie ihren Mustang in Empfang nehmen konnte. Der Kilometerzähler des Wagens weist gerade einmal 35 Meilen aus. Erwartet wird ein Auktionserlös von 60.000 bis 80.000 Dollar (45.000 bis 61.000 Euro).

Rennfahrer McQueen

Wie seine Kollegen Paul Newman, James Garner oder James Dean war Steve McQueen begeisterter Motorsportfan und nahm an Autorennen teil. Seinen größten Erfolg feierte er mit einem zweiten Platz bei dem 12-Stunden-Rennen von Sebring 1970. Außerdem ist er an zwei der wichtigsten Autofilmen beteiligt: Als Produzent und Hauptdarsteller des Meisterwerks Le Mans (1979) konnte er zwar nicht den erhofften finanziellen Erfolg feiern, schuf aber einen der besten Motorsportfilme. Und mit seiner Rolle als Bullitt im gleichnamigen Film von 1968 brannte er sich vor allem mit der Verfolgungssequenz nachdrücklich in die Netzhaut der Auto-, Motor- und Sport-Fans.

Bei derselben Auktion kommen die Muscle Cars von Hollywood-Star Bruce Willis unter den Hammer. Darunter finden sich auch zwei Fahrzeuge, die an Steve McQueen und die Bullitt-Verfolgungsjagd erinnern: ein 1970er Dodge Charger und ein 1968er Shelby Mustang GT500 – allerdings als Convertible.

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