Die Plattform für den fast sechs Meter langen Reiseriesen borgen sich die Italiener vom deutschen Sportwagenbauer Porsche. Um den Castagna-Ansprüchen gerecht zu werden, wurde das Cayenne-Fahrwerk aber deutlich gestreckt. Komplettiert wird das Chassis durch einen V12-Motor mit rund 800 PS, der seine Kraft über einen permanenten Allradantrieb auf alle vier Räder verteilt.
Optisch tritt der Landaulet als Mischung zwischen einem SUV und einem Coupé auf, wobei sich das schwülstige Styling an den Isotta Fraschini Tipo 8A aus den zwanziger Jahren anlehnt. Auf eine B-Säule wurde komplett verzichtet, die hinteren der vier Türen sind an der C-Säule angeschlagen und öffnen gegenläufig zu den vorderen.
Um den Heckpassagieren auch das klassisch-luftige Landaulet-Feeling bieten zu können, lässt sich das große Glasdach öffnen. Alle Lichtquellen sind in LED-Technik ausgelegt.
Castagna Landaulet: Wie damals
Der Mailänder Karosserieschneider Castagna zeigt auf dem Auto Salon in Genf mit dem Landaulet sein jüngstes Projekt. Der Luxusliner paart Retro-Styling mit modernster Technik und soll an das Rolls-Royce Castagna Landaulet von 1929 erinnern.
Autor: uba





