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Cerberus

Chrysler-Finanzierung steht

Foto: Daimler-Chrysler

Der US-Finanzinvestor Cerberus hat Spekulationen über angebliche Finanzierungsschwierigkeiten beim Kauf des US-Autobauers Chrysler von der Daimler-Chrysler AG zurückgewiesen.

12.07.2007

Es gebe keinerlei Geldprobleme, sagte Cerberus-Chef John Snow am Mittwoch (11.7.) in Detroit. Er gehe davon aus, dass die Übernahme planmäßig innerhalb des dritten Quartals 2007 abgeschlossen werde. Cerberus hat bislang offiziell noch kein Kreditvolumen genannt, das nötig ist, um die Akquisition unter Dach und Fach zu bringen. Die Schätzungen von Branchenexperten belaufen sich auf 20 bis 64 Milliarden US-Dollar.

Bereits am Mittwochnachmittag hatte ein Daimler-Chrysler-Sprecher in Stuttgart gesagt: "Wir haben überhaupt keine Hinweise darauf, dass es bei der Abwicklung mit Cerberus zu irgendwelchen Verzögerungen kommen könnte." Mit dem Abschluss werde weiter innerhalb des laufenden Quartals gerechnet.

Am Markt hatte es zuvor Spekulationen um mögliche Finanzierungsprobleme oder ein nachlassendes Kaufinteresse des Investors gegeben. Auslöser sei der Ausstieg des US-Autozulieferers Delphi aus einem mehr als drei Milliarden Dollar schweren Vertrag mit Cerberus, sagte ein Händler.

Daimler-Chrysler hatte sich im Mai mit Cerberus auf den Verkauf von Chrysler geeinigt. Demnach gibt der Konzern für 7,4 Milliarden Dollar 80,1 Prozent an den Finanzinvestor ab und bleibt mit 19,9 Prozent Minderheitsaktionär von Chrysler. Cerberus muss zudem noch viele Milliarden Dollar in die Pensionskasse von Chrysler einzahlen.

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