Schließlich sollte der Cheetah schon in den 60er-Jahren Rennwagen wie der Cobra oder dem Ferrari 250 GTO Konkurrenz machen. Allerdings wurden vom Original nur 23 Stück gebaut, bevor Bill Thomas Sportwagen-Manufaktur 1965 in Flammen aufging und die Produktion eingestellt wurde. Nun erlebt der Cheetah seinen zweiten Frühling - und das nicht als Replika, sondern als Weiterführung des Originals unter dem Dach von BTM in Arizona, einer kleinen Custom-Car-Schmiede, die die exklusiven Rechte zum Bau des Rennwagens erwarb. Auf Leichtbau getrimmt, liegt der Konstruktion auch bei den handgefertigten Nachfolgemodellen ein Aluminium-Rohrrahmen zugrunde. Mit der Außenhaut aus Fieberglas wiegt der Retro-Rennwagen nur etwa 700 Kilogramm. Unter der langgezogenen Motorhaube sitzt der 5,7-Liter-V8, der mit einer Viergangschaltung kombiniert ist.
Die ersten Fahrzeuge mit Straßenzulassung sind bereits 2007 an die ersten zahlfreudigen Kunden ausgeliefert worden. Der Preis liegt bei über 100.000 US-Dollar. Dafür können sich Fans des 60er-Jahre-Racers ihren persönlichen Autotraum nach ihren Wünschen in Form eines klassischen Coupés oder eines schnittigen Roadsters erfüllen.






