Das 4,84 Meter lange Coupé wird in den USA serienmäßig mit drei Motoren und Heckantrieb angeboten: An der Basis steht ein 3,6 Liter großer Benzindirekteinspritzer mit 304 PS. Darüber bietet Chevrolet einen V8 mit 6,2 Litern Hubraum an, den es mit 400 PS oder 426 PS gibt. Alle Motoren werden mit einer Sechsgang-Schaltung geliefert, sind aber auch mit einer Sechsstufen-Automatik erhältlich. Als Standard-Farben sind unter anderem Weiß, Blau, Rot, Silber oder Schwarz bestellbar. Doch das ist längst noch nicht alles.
Ganz schön grün: der Camaro Synergy
Die auf der Detroit Motor Show vorgestellte Synergy-Variante kommt in einem speziellen Grünton und wird nur in einer limitierten Auflage zwischen Februar und Mai angeboten - eine Hommage an die glorreichen Zeiten des Camaro 1969, als das Ponycar in der Sonderlackierung "Rallye Green" als Chevy Camaro RS erhältlich war. Damals wurde die erste Generation des Camaro auch noch in "Hugger Orange" angeboten, wie das bei Sammlern beliebte 1969er Camaro Sport Coupe in unserer Fotoshow zeigt.
An diese farbenfrohe Historie knüpft auch das 2010er-Pace Car der Indianapolis 500 an, dass ebenfalls Orange lackiert und mit weißen Rallye-Streifen versehen zu einem echten Hingucker avanciert. Und wem diese beiden Farbtöne noch nicht grell genug sind, der kann auch auf das aus dem Hollywood-Streifen "Transformers" inspirierte Sondermodell in Gelb mit schwarzen Rallye-Streifen zurückgreifen. Und ja richtig, auch das gab es schon einmal. Die Lackierung hieß damals "Daytona Yellow" und war ebenfalls in der "First Generation" zwischen 1967 und 1969 erhältlich.
Chevrolet Camaro auch für Europa?
Bislang bleibt der neue Camaro mitsamt seinen Sondereditionen allerdings dem US-Markt vorbehalten. Jedoch wurde von GM-Seite schon mehrfach bekräftigt, den Retro-Sportwagen künftig auch in Europa anzubieten. Freie Importeure, die das US-Muscle Car bereits in Deutschland anbieten, verlangen je nach Motorvariante Preise zwischen rund 40.000 und 50.000 Euro. Wem die Höchstleistung von 426 PS nicht reichen sollte, für den haben Tuner auch schon entsprechend potente Camaro-Versionen im Programm. So zum Beispiel Geiger Cars aus München, der dem Chevrolet Camaro SS mittels Kompressor eine stattliche Leistung von 568 PS entlockt. Allerdings ist der einfach nur Schwarz. Was aber auch nicht so schlimm ist ...
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