Chevrolet Camaro: Vision Zukunft

Langgezogene Motorhaube, knackiges Heck, breite Front, hohe Gürtellinie und Leistung satt. Chevrolet lässt den Camaro auf der Detroit Auto Show wieder aufleben, als moderne Interpretation des Klassikers aus den 60er Jahren.

Und die Camaro-Studie ist sich selbst treu: Grimmig erscheint der Camaro mit seinem schmalen Kühlergrillband und den mächtigen Knick-Front im Rückspiegel. Die geschwungene Gürtellinie ist hoch, das Fensterband schmal und trotz der Coupélinienführung sollen in dem von außen kaum einsichtbaren Innenraum vier Personen Platz finden. Diese werden von einem von der Corvette abgeleiteten V8 mit sechs Litern Hubraum und einer Leistung von 400 PS beschleunigt. Um die Fracht auch entsprechend wieder zu bremsen, verbeißen sich rundum Vierkolbenbremssättel in 15 Zoll große Bremsscheiben. Davor hat der Camaro-Designer in den stark ausgestellten Radhäusern 21 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 275/30 vorgesehen. An der Hinterachse, die vom Frontmotor via manuellem Sechsgang-Getriebe beschickt wird, sind es 22 Zöller mit 305/30er Pneus.

Wilder Retro-Mix

Das Hinterteil dominieren zwei verchromte Auspuffendrohre rechts und links, die neben den nicht freundlich dreinblickenden, fast quadratischen Leuchten das "Stummelheck“ auszeichnen.

Für den Innenraum der 4,730 Meter langen, 2,022 Meter breiten und 1,344 Meter hohen Studie (Radstand 2,806 Meter) sieht Chevrolet einen wilden Retro-Mix vor. Moderne Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und eine breite Mittelkonsole paaren sich mit einem tiefen Dreispeichen-Lenkrad mit Chromapplikationen vor klassischen Rundinstrumenten mit digitalem Infofeld in der Mitte. Vor den Türinnenseiten über den Armaturenträger spannt sich ein gold-gelbes Band und frischt die klassische Schwarz-Chrom-Optik auf.

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hwi

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