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Chevrolet Equinox Premiere in L.A.

Ganz neuer Crossover

Chevrolet Equinox 2018 Weltpremiere Foto: Newspress 11 Bilder

Der Crossover Chevrolet Equinox geht in die dritte Generation. Auf der L.A. Autoshow ist Premiere, 2017 Verkaufsstart für den Antara-Nachfolger.

11.11.2016 Torsten Seibt Powered by

Der Chevrolet Equinox ist ein echter Multikulti-Crossover. Er teilt sich die Plattform mit dem Opel Antara und dem Suzuki Vitara XL7, wird in Kanada gebaut, ist aber vor allem in den USA gefragt. 2005 hat General Motors die erste Generation des Chevrolet Equinox auf Kiel gelegt, 2009 folgte Nummer zwei. Zum Modelljahr 2018, das nach Herstellerzeitrechnung 2017 beginnt, kommt nun der runderneuerte, dritte Chevrolet Equinox auf den Markt und auf der Motorshow in Los Angeles erstmals vor das Publikum.

Chevrolet Equinox 2018

Für Chevrolet ist der Equinox ein wichtiges Auto, alleine 2015 verkauften die Händler in den USA fast 280.000 Einheiten des Crossover-SUV. Die dritte Generation, formal eine Mischung aus Van und SUV, wird dies wohl toppen, denn der neue Equinox wirkt deutlich moderner und frischer als der stets etwas bieder-altbacken auftretende Vorgänger.

Innen fällt die neue Armaturenlinie mit einer weiter heruntergezogenen Windschutzscheibe auf, die einen besseren Ausblick verschafft. Der Bildschirm für die Unterhaltungselektronik ist mittig integriert, Chevrolet verzichtet auf eine modische Aufsetz-Montage.

Außen kennzeichnen schmale Scheinwerfer mit LED-Streifen und ein zweigeteilter, mit viel Chrom bestückter Kühlergrill die neue Generation. Und unter der Haube gibt es – für US-Verhältnisse – eine kleine Revolution, denn Chevrolet wird den Equinox erstmals auch mit einem Turbodiesel anbieten. Das wiederum dürfte auch US-Car-Importeure hellhörig machen.

Als Benziner stehen zwei Vierzylinder mit 1,5 (170 PS) oder 2,0 (252 PS) Liter Hubraum, beide mit Turboaufladung, zur Verfügung. Der 1,6-Liter-Turbodiesel leistet 136 PS. Für die beiden schwächeren Antriebe ist ein Sechsstufen-Automatikgetriebe verfügbar, der 252-PS-Equinox erhält das neue GM-Neungang-Automatikgetriebe Hydra-Matic 9T50.

Viel Platz und Laderaum

Mit 4,65 Meter Außenlänge ist der Chevrolet ein stattliches Fahrzeug, die Höhe (1,66 Meter) ist dagegen vergleichsweise zurückhaltend. Chevrolet verspricht eine zehnprozentige Gewichtsreduktion gegenüber dem Vorgänger, konkret soll das neue Modell um 180 Kilo abgespeckt haben. Der optionale Allradantrieb des Chevrolet Equinox lässt sich elektrisch zuschalten.

Mit einer neuen Rücksitzkonfiguration soll sich eine komplett ebene Ladefläche realisieren lassen, das maximale Ladevolumen gibt Chevrolet mit 1.789 Liter an. Mit aufgestellten Sitzen liegt das Kofferraumvolumen bei 846 Liter.

Spezielles Augenmerk lag bei der Neuentwicklung auf Vernetzung und Multimedia. Der Equinox verfügt über 7- und 8-Zoll-Bildschirme für das MyLink Infotainment Systems, unterstützt Apple CarPlay und Android Auto, stellt außerdem einen OnStar 4G LTE Wi-Fi Hotspot bereit. Das wird auch der Nachwuchs mögen, der das Auto von den Eltern ausleiht. Eine weitere Option dagegen nicht so sehr: Das „Teen Driver“-System zeichnet Fahrstrecke, maximale Geschwindigkeit und Geschwindigkeitsübertretungen, den Einsatz des ESP ebenso wie eine erfolgte Kollisionswarnung auf. Und noch einige Dinge mehr. Big Daddy is watching you...

Der Chevrolet Equinox startet in den USA bereits im ersten Quartal 2017 in den Verkauf, Preise wurden noch nicht genannt. Allerdings ein interessantes Detail: Chevrolet will den neuen Equinox im späteren Jahresverlauf in insgesamt 115 Ländern weltweit anbieten. Gut möglich, dass wir ihn auch auf deutschen Straßen zu sehen bekommen.

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