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Chevrolet Volt

Abgasfrei in die Zukunft

GM feiert seinen 100. Geburtstag und nutzt diesen Anlass um mit dem Chevrolet Volt ein neues Kapitel im Automobilbau einzuläuten. Der Chevrolet Volt soll bis zu 65 Kilometer völlig abgasfrei zurücklegen können.

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Formal bleibt der 4,40 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,43 Meter hohe Volt in seiner Serienversion nah am 2007 vorgestellten Conceptcar. Der Radstand der Serie liegt bei 2,68 Meter. Optimiert wurde vor allem die Aerodynamik, so wurden alle Bauteile unter diesem Aspekt überarbeitet und der Volt soll das windschlüpfigste GM-Modell aller Zeiten geworden sein.

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Zukunftsweisend wurde auch der Innenraum des Volt gestaltet. So bietet die viersitzige Limousine dem Fahrer ein individuell konfigurierbares Display. Ein zentraler Touchscreen beherbergt alle wichtigen Bedienelemente und das Entertainmentsystem bündelt Musik und Navigation. Das Gepäck findet seinen Platz im 301 Liter großen Kofferraum.

Die eigentliche Revolution ist aber der elektrische Antrieb des Fünftürers. Ein 111 kW starker Elektromotor, der ein maximales Drehmoment von 370 Nm bereitstellt, wird über eine 16 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt. Eine volle Ladung soll dabei für eine Reichweite von 65 Kilometer genügen. Um die Reichweite zu vergrößern trägt der Volt zudem einen mit E85 gespeisten Ein-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotor an Bord, der ausschließlich als Generator für die Stromerzeugung und das Laden der Batterien vorgesehen ist. Damit sollen zusätzliche 500 Kilometer drin sein. Energie gewinnt das System auch beim Bremsen zurück oder kann der Batterie per Steckdose zugeführt werden. An einem 240 Volt-Anschluss soll die Ladezeit etwa drei Stunden betragen, bei den in den USA üblichen 120 Volt werden acht Stunden veranschlagt. Als Höchstgeschwindigkeit gibt GM 160 km/h an.

Gefertigt werden soll der Chevrolet Volt ab Ende 2010. Als Opel-Variante soll er ab 2011 auch in Europa antreten. Rund drei Jahre vor der europäischen Markteinführung sei es für die Nennung eines Preises noch zu früh, sagte Opel-Chef Demant. Allerdings dürfe das Auto nicht viel mehr als ein voll ausgestatteter Opel Zafira mit Diesel und Automatik kosten, wenn es ein Erfolg werden soll.


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Autor: Uli Baumann
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