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China

Aus für deutsche Taxis

Foto: Daimler-Chrysler

China mustert deutsche Taxis aus. Den Taxi-Betreibern im Reich der Mitte sind die Modelle wie der Audi A6 und die Mercedes E-Klasse zu teuer in der Anschaffung und im Unterhalt, meldet die Zeitung "Welt".

18.10.2006

Vor knapp zwei Jahren noch galt in Chinas Metropolen das Motto: Wenn Taxi, dann eines aus Deutschland - am liebsten eines mit Stern oder mit vier Ringen am Kühler. Die vermeintliche Erfolgsgeschichte ist schon wieder zu Ende. Große Taxi-Flotten-Betreiber haben ihre deutschen Nobel-Modelle wieder abgestoßen. Ein herber Rückschlag für Daimler-Chrysler und Audi. Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Taxis als in China. 1,1 Mio. Mietwagen waren Ende 2005 zugelassen.

Doch die Edelautos von Mercedes und Audi waren schlicht nicht wettbewerbsfähig. Im chinesischen Taxigewerbe herrschen Überangebot und ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb. In Peking fahren fast nur Hyundai als Taxen - sie werden am Ort gebaut, in Shanghai sind es aus demselben Grund vor allem Volkswagen, die als Taxis eingesetzt werden, in Wuhan die Marke Citroen. Lokal produzierte Wagen sind in ihrer Anschaffung fünfmal billiger als Mercedes. Und die meisten Konkurrenzmodelle verbrauchen zudem weniger Benzin. Das gab mit den Ausschlag für den Ausstieg.

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