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China

Auto-Markt bricht ein

Foto: dpa / GIW

Chinas Fahrzeugmarkt ist zum Jahresende stark eingebrochen und verzeichnete damit nur noch einen Anstieg um 6,7 Prozent für das ganze Jahr.

12.01.2009

Der Verkauf von Personenwagen fiel im Dezember sogar um knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 584.600 Autos, berichtete die Vereinigung der Autohersteller (CAAM) am Montag (12.1.) in Peking. Im Vorjahr hatte der Fahrzeugmarkt in China dagegen insgesamt noch um 21,8 Prozent zugelegt.

Wachstum unter Erwartungen

Verkauf und Produktion auf dem bisherigen Wachstumsmarkt lagen deutlich unter den Erwartungen und verfehlten mit 9,34 Millionen produzierten Motorfahrzeugen das ursprünglich angepeilte Ziel von 10 Millionen. Der Absatz von Personenwagen stieg um 7,27 Prozent auf 6,76 Millionen. Autos aus den beiden Joint Ventures des Volkswagenkonzerns sowie von General Motors haben sich noch am besten verkauft.

VW konnte zulegen

Volkswagen hatte bereits am Freitag berichtet, auf seinem wichtigsten Markt ein Wachstum von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht und erstmals mehr als eine Million Autos verkauft zu haben.

Regierung plant Hilfspaket

Chinas Regierung will der Autoindustrie zur Hilfe kommen, die nach einem massiven Einbruch zum Jahresende das langsamste Wachstum seit fast einem Jahrzehnt erlebt. Mit Steuererleichterungen und Kreditanreizen will die Regierung jetzt den Fahrzeugkauf ankurbeln. Einen detaillierten Plan für die Autoindustrie werde die Entwicklungs- und Reformkommission bald verkünden, berichtete die "China Daily". Die Unterstützung ist Teil eines neuen Konjunkturpakets, mit dem neun Schlüsselindustrien in der weltweiten Wirtschaftskrise unter die Arme gegriffen werden soll. Das neue Hilfspaket soll noch vor Beginn der diesjährigen Plenarsitzung des Volkskongresses am 5. März in Peking vorgestellt werden. China hatte bereits im November ein Konjunkturprogramm mit einem Umfang von umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro bekanntgegeben.

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