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China bremst Elektroautos

Strenge Auflagen für Technologieaustausch

Chinesische Auflagen für den Technologietransfer bremsen nach Angaben von VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann die Entwicklung von Elektroautos.

21.11.2011 dpa

Zum Auftakt der internationalen Automesse in Kanton (Guangzhou) äußerte Neumann am Montag (21.11.) vor Journalisten die Hoffnung, dass China die Anforderung komplett aufhebe und den Markt völlig öffne. "Wenn zusätzliche Vorschriften erlassen werden, wird es nur noch schwieriger gemacht." Der VW-Chef beklagte auch Unklarheit über die Richtlinien für ausländische Autohersteller.

Erzwungene Beteiligung

Nach den Anforderungen in China muss die Lizenz für eine der drei Hauptkomponenten wie Motor, Batterie oder Elektronik bei einem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen liegen. Selbst Zulieferer für Elektrofahrzeuge sollen jetzt auch gezwungen werden, dafür Joint Ventures einzugehen. China will sich damit Kerntechnologien der Elektromobilität sichern. "Es ist nicht klar, wie die Vorschriften und Anforderungen aussehen", sagte Neumann. "Wir wollen klare Vorgaben."

Neumann sieht eine gewisse Ernüchterung bei den Zielen für die Elektromobilität, die China massiv ausbauen will. "Jeder wird etwas realistischer." Eine Zwischenlösung seien auf jeden Fall die Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge, die neben einem kleineren Elektroantrieb auch einen Benzinmotor haben. Im nächsten Jahr werde Volkswagen mit einer Testflotte von Elektroautos auf dem größten Automarkt der Welt in China beginnen. Die Produktion werde 2013 oder 2014 richtig aufgenommen.

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