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China

Daimler-Chrysler verstärkt das Händlernetz

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler will seine China-Offensive verstärken und massiv in das Vertriebsnetz investieren. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sollen bis zum Jahr 2012 allein mit der Marke Mercedes-Benz 217 Händler in 68 chinesischen Städten vertreten sein.

09.08.2004

2002 waren es noch 33 Händler in 23 Städten. Der Unternehmenssprecher Toni Melfi sagte dazu am Sonntag (8.8.) in Stuttgart: "Die Zahlen kann ich so nicht bestätigen, aber wir wollen in der Tat das Händlernetz stark ausweiten und unsere Metropolenstrategie auf chinesische Städte ausweiten."

Absatz-Push durch günstige Kredite

Dem Bericht zufolge will der Autohersteller den Verkauf auch durch günstige Darlehen an Händler und Kunden ankurbeln. "Wir werden mit Finanzdienstleistungen den Absatz der Daimler-Chrysler-Marken unterstützen", kündigte Daimler-Vorstand Rüdiger Grube in der Zeitung an. Zudem sei der Konzern gerade dabei, bei Trucks und Bussen ein Joint-Venture zu gründen. Als "erstes Unternehmen weltweit" liefere Daimler-Chrysler in China Brennstoffzellen-Busse aus. "Drei sind in Peking bereits im Einsatz, um mit Blick auf Olympia die neueste Technologie zu zeigen", sagte Grube.

Nach China hat der Vorstand für Konzernentwicklung schon das nächste Ziel vor Augen: Indien. Mittelfristig würden dort drei Millionen Autos pro Jahr verkauft, sagte Grube. Im Luxussegment erreiche Mercedes bereits einen Marktanteil von 60 Prozent: "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und wir werden unser Engagement in Indien weiter stärken."

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