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China-Plagiate: Prozesserfolg für BMW

Gerichtsurteil: Verkaufsverbot für BMW X5-Plagiat CEO

BMW hatte Klage gegen den Deutschland-Verkauf des Shuanghuan CEO eingereicht – ihrer Meinung nach ein Klon des BMW X5. Das Gericht folgte den Argumenten des deutschen Autobauers

27.06.2008 Powered by

Das Münchner Landgericht hat nach Meldungen der Branchenzeitschrift Automobilwoche am 26. Juni 2008 dem Importeur China Automobile Deutschland per Gerichtsurteil untersagt, den Geländewagen Shuanghuan CEO weiter in Deutschland zu verkaufen. Noch ist das Urteil nichts rechtskräftig. Es liegen bislang keine Stellungnahmen der gegnerischen Parteien vor – weder von BMW, nach von China Automobile. Doch sollte der Importeur des chinesischen Allradfahrzeugs keinen Widerspruch einlegen, könnte dies für den CEO schon bald das Deutschland-Aus bedeuten – und zwar in wenigen Wochen.Noch steht die schriftliche Begründung des Gerichtsurteils aus, doch laut ersten Meldungen bestätigte das Gericht die von BMW formulierten Vorwürfe, dass der Shuanghuan CEO die Rechte der bayerischen Traditionsmarke in erheblichem Maße verletze. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden SUVs überraschten nicht nur Autoexperten, denn von der Seite ist der Shuanghuan CEO kaum vom BMW X5 der ersten Generation zu unterscheiden. Auch das Heck des Fahrzeugs weist große Ähnlichkeiten mit dem Münchner Geländewagen auf. „Ein dreistes Plagiat“, hatten unabhängige Industriedesigner bereits auf der IAA des vergangenen Jahres nach einem ersten Blick auf den CEO bestätigt.

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