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China

VW geht in die Offensive

Foto: VW

Der VW-Konzern geht angesichts seiner Verkaufsprobleme in China in die Offensive. Wie ein VW-Sprecher dem "Handelsblatt" sagte, werden am Mittwoch (14.7.) im nordostchinesischen Changchun mehrere Abkommen unterzeichnen, um die Aktivitäten des Konzerns im Reich der Mitte angesichts wachsender Preiskämpfe und sinkender Verkaufszahlen zu vertiefen.

14.07.2004

"Wir ergreifen Maßnahmen, um unsere angestammte Position als Marktführer in China zu verteidigen und auszubauen", wurde der Sprecher zitiert.

Für ein neues Joint Venture, an dem VW 60 Prozent, der lokale Partner FAW 40 Prozent hält, wird nach den Angaben der Grundstein gelegt. Die Fertigung von Fahrwerkskomponenten wie Hinter- und Vorderachsen für die Modelle Caddy, Bora und Touran soll 2005 beginnen und den lokalen Fertigungsanteil an neuen VW-Modellen in China erhöhen. Ein weiteres Abkommen werde für die Produktion von modernsten Vierzylinder-Otto-Motoren in der Hafenstadt Dalian unterzeichnet. Die Jahreskapazität solle dort in der Ausbaustufe bei 300.000 Motoren liegen.

Für die im Aufbau befindliche zweite Fabrik des bestehenden FAW-VW-Joint-Ventures in Changchun würden an diesem Mittwoch Verträge zur Übernahme bestehender Gebäude und Fertigungsanlagen unterzeichnet. Hier produziere das FAW-VW-Joint-Venture künftig den Caddy als erstes Modell einer neuen Plattformgeneration in China.

Auch leichte Nutzfahrzeuge geplant

Außerdem unterschreiben die VW-Manager nach den Angaben eine Absichtserklärung zur Produktion von leichten Nutzfahrzeugen wie VW Bus, Multivan und Caravelle. Sie würden in Jilin im Zuge eines bestehenden Joint Ventures gebaut. Alle daran hängenden Investitionen seien Teil der Pläne von VW, bis 2008 in China zusammen mit den lokalen Partnern 5,3 Milliarden Euro zu investieren.

Im Juni sei der Marktanteil von VW nach herben Verkaufsrückgängen auf dem wichtigsten Auslandsmarkt nach internen Informationen auf 16 Prozent eingebrochen, schreibt die Zeitung. Das ist nur noch halb so viel wie im Vorjahr.

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