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Chinesen kaufen Hummer

GM und Tengzhong vereinbaren Übernahme

Hummer H2 H3 21 Bilder

Der Weg für die Übernahme ist frei: Ein chinesischer Baumaschinenkonzern übernimmt die Mehrheit an der US-Marke Hummer. Die Produktion bleibt in den USA, Dieselmotoren für H2 und H3 sollen in Kürze kommen.

15.10.2009 Powered by

Der Deal ist so gut wie perfekt. Im September waren die Verhandlungen wegen Einwänden chinesischer Behörden ins Stocken geraten (Bericht auf 4wheelfun.de). Jetzt haben General Motors und die Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co., Ltd (Tengzhong) den Abschluss der Kaufverhandlungen bekannt gegeben. Demnach übernimmt Tengzhong 80 Prozent der Anteile an der Marke Hummer, weitere 20 Prozent kauft der Unternehmer Suolang Duoji aus Hong Kong. Über den Kaufpreis gaben die Partner nichts bekannt, Insider sprechen von 150 Millionen US-Dollar.

Der Kaufvertrag sieht vor, die Modelle Hummer H2 und Hummer H3 mindestens bis Juni 2011 weiter in den USA zu produzieren, ein Umzug der Produktionsanlagen nach China ist demnach vorerst nicht geplant. H3 und H3T werden weiter im Werk Shreveport gebaut, der H2 wie bisher im Werk Mishawaka. Eine Option erlaubt es, die Produktion bis zum Juni 2012 zu verlängern. Das Hummer-Management wird in großen Teilen bestehen bleiben, auch CEO James Taylor bleibt auf seinem Posten. Jetzt müssen noch chinesische und US-Behörden grünes Licht für den Deal geben. Tengzhong ist Hersteller von Baumaschinen und schweren Lkw; der Unternehmer Suolang Duoji ist unter anderem in der Bergbau-Industrie engagiert.

Hummer H2 und H3 kommen mit Dieselmotoren nach Europa

Im Zusammenhang mit den Vertragsverhandlungen hat General Motors einen Ausblick auf zukünftige Modelle gegeben. Demnach soll im kommenden Jahr wie geplant eine Flex-Fuel-Variante des H3 und H3T auf den Markt kommen, die auch mit E85-Treibstoff betrieben werden kann. Außerdem sei man gerade in der Abnahmephase für einen H3 mit Dieselmotor, der außerhalb der Vereinigten Staaten angeboten werden soll. Auch der H2 soll demnach einen Diesel bekommen. Weiterhin sei eine Sechsgang-Automatik in der Entwicklung.

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