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Opel-Sanierung

Chinesen wollen bei Opel weniger Jobs streichen

Opel Logo Foto: dpa 144 Bilder

Im Ringen um den deutschen Autobauer Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall hat der chinesische Hersteller BAIC einem Pressebericht zufolge geringere Stellenstreichungen angeboten als sein Bieterrivale Magna.

08.07.2009

7.584 Stellen sollten nach den Plänen der Beijing Automotive Industry Holding Co. bei einer Übernahme wegfallen - rund 3.000 davon in Deutschland, berichtete die "Financial Times Deutschland" am Mittwoch (8.7.) unter Berufung auf die Angebotsunterlagen.

Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna plant bei einem Zuschlag für Opel rund 10.000 Stellenstreichungen. Magna verhandelt bereits seit Wochen mit Opels Mutterkonzern General Motors (GM).

Chinesen wollen GM-Technologie

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen ist Magna in seinen Gesprächen mit GM weit fortgeschritten. Ein Abschluss stehe kurz bevor, hieß es. BAICs Offerte sei jedoch sehr interessant. Gestern informierten GM-Manager die Bundesregierung über den Verlauf der Verhandlungen.

Allerdings stellte BAIC klar, dass das Ziel der Übernahme von 51 Prozent an Opel der Transfer westlicher Technik nach China sei  "Industrialisierung eines Entwicklungslandes wie China braucht Zugang zu geistigem Eigentum", betonte BAIC. So verlangt das Unternehmen von GM Lizenzen für alternative Antriebe. Experten äußerten sich dazu zweifelnd. "Es ist unwahrscheinlich, dass GM in dem wichtigen Markt China einen Konkurrenten stärkt und dorthin eigene Technologie gibt", sagte ein Konzernkenner.

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