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Chopard

Uhren für Champions

Uhren von Chopard, Jacky Ickx Foto: Chopard 5 Bilder

Karl-Friedrich Scheufele liebt alte Autos, fährt gerne sportlich und ist auch noch mit der Rennsportlegende Jacky Ickx befreundet. Kein Wunder, dass seine Uhrenmarke Chopard seit 2002 den Grand Prix de Monaco Historique sponsert.

17.04.2015 Martin Häußermann

Historische Rennsport-Events haben bei Chopard feste Plätze im Terminkalender. So sponsert der Genfer Uhren- und Schmuckhersteller bereits seit 1988 die Mille Miglia. Und weil die Oldtimer-Leidenschaft der Familie Scheufele groß ist, unterstützt das Unternehmen seit 2002 auch den alle zwei Jahre stattfindenden historischen Grand Prix in Monaco. Karl-Friedrich Scheufele, der Chopard gemeinsam mit seiner Schwester Caroline – sie zeichnet für Schmuck verantwortlich – leitet, ist ein passionierter Sammler klassischer Automobile und setzt sich bei Rennen auch gern selbst ans Steuer seiner rollenden Preziosen.

Das hat Tradition im Hause Scheufele, wie der Co-Präsident betont: "Die Leidenschaft für Oldtimer, die Liebe zu klassischen Automobilen, hat mir mein Vater vererbt. Als ich 1987 zum ersten Mal die Mille Miglia in Italien miterlebte, war ich sehr beeindruckt. Mir war sofort klar, welche fantastische Chance in der Verbindung des Classic Racing mit den Uhren von Chopard besteht."

Höhepunkt des Rennjahres

Eine Lobeshymne des Co-Präsidenten auf den Event im Fürstentum verdeutlicht, warum Chopard hier schon zum siebten Mal in Folge als Sponsor aktiv ist und auch bleiben wird: "Ich beglückwünsche den Automobilclub von Monaco zu seiner großartigen Arbeit, die er mit der Organisation dieses Wettbewerbs für klassische Rennwagen seit vielen Jahren leistet. Es ist uns eine Ehre, Teil des Grand Prix de Monaco Historique, eines der Höhepunkte des Rennjahres, zu sein." Schließlich gehen hier jede Menge Grand-Prix-Legenden an den Start – auf vier Rädern und im Cockpit.

Einer der berühmten Rennfahrer ist Karl-Friedrich Scheufeles Freund Jacky Ickx. Die beiden bildeten schon bei mehreren Mille Miglia ein Team. Der Belgier ist inzwischen 70 Jahre alt, doch an seinen fahrerischen Qualitäten herrscht nach wie vor kein Zweifel. Schließlich war er zu seiner aktiven Zeit einer der besten Allroundfahrer, er gewann sechsmal Le Mans, 1983 die Rallye Paris–Dakar und wurde in der Formel 1 zweimal Vizeweltmeister.

Beim Grand Prix de Monaco Historique 2014 ging er wieder für seinen langjährigen Auftraggeber Audi an den Start: in einem Typ C von 1936, einem 16-Zylinder, der 520 PS mobilisiert und bis zu 340 km/h schnell ist. Heute muss das nicht mehr sein, schließlich ist es schon 80 Jahre her, dass Auto-Union-Silberpfeile um Grand-Prix-Siege fuhren. Weshalb Jacky Ickx es ebenso moderat angehen ließ wie Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg, der zeitgleich einen zwölfzylindrigen Typ D von 1939 steuerte.

Motorsport hautnah erleben

Doch während es bei den Vorkriegsrennwagen noch relativ moderat zugeht, feiert bei diesem Auto-Happening in den Straßenschluchten von Monte-Carlo der kernige Motorsport mitunter fröhliche Urständ. Packende Positionskämpfe und spektakuläre Drifts sind an der Tagesordnung – wobei auch das Fahrkönnen der Beteiligten oft gehörig auseinanderdriftet. Das Publikum ist immer hautnah dabei, auch im Fahrerlager, wenn Reifen gewechselt, Motoren eingestellt oder Kampfspuren vom letzten Lauf notdürftig beseitigt werden.

Manchmal allerdings ist die Kaltverformung so endgültig, dass eine Reparatur vor Ort nicht mehr möglich ist. So erging es beispielsweise John Goodman, der einen Ferrari 312B2 bei einem missglückten Überholmanöver zu Schrott fuhr. Jacky Ickx zeigte sich darüber betroffen, schließlich handelte es sich dabei um seinen ehemaligen Dienstwagen: In diesem Ferrari hatte Ickx 1972 hier den Grand Prix gewonnen – und er hatte den Renner auch schon unfallfrei beim historischen Grand Prix durchs Fürstentum pilotiert.

In Monaco wird authentischer Motorsport geboten, was Karl-Friedrich Scheufele zu der Aussage veranlasst: "Diese Veranstaltung passt perfekt zu uns." Aus diesem Grund kreiert Chopard dafür stets spezielle Uhren. Bislang waren es ausschließlich Chronographen. Doch vergangenes Jahr legte Chopard gleich eine komplette Modellfamilie auf. Weil der Grand Prix eine facettenreiche Veranstaltung sei, verdiene er auch eine facettenreiche Uhrenfamilie, meinte Karl-Friedrich Scheufele.

Und so habe man drei unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Motorisierungen an den Start gebracht. Als V6 apostrophiert der Chopard-Chef die Dreizeigeruhr mit Datumsanzeige, die von einem ETA-Kaliber A07.111 angetrieben wird und in ihrer Basisvariante 4.300 Euro kostet. Den V8 repräsentiert das Modell "Power Control", dessen Automatikwerk ETA A07.161 über eine Gangreserveanzeige verfügt – sozusagen die Tankanzeige des Uhrwerks (ab 5.400 Euro). Das Topmodell, also der V12, ist natürlich ein Chronograph. Schließlich passt nicht nur sein sportlicher Appeal am besten zum Rennsport, sondern auch seine Funktionalität. So lässt sich unter anderem mit dem Kurzzeitmesser dank im Glasrand eingravierter Tachymeterskala die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs ermitteln (ab 5.900 Euro).

Leichtgewichte am Arm

Dabei haben alle drei Modelle Gemeinsamkeiten. Weil man bei Chopard auf Präzision Wert legt, verfügen alle Uhren über chronometergeprüfte Uhrwerke mit COSC-Zertifikat. Als Gehäusematerial kommt durchgängig Titan zum Einsatz, so lassen sie sich trotz eines Gehäusedurchmessers von 44,5 Millimetern angenehm leicht tragen. Stilecht kommt ein gelochtes Rindlederband zum Einsatz, wahlweise sind auch massive Armbänder oder ein NATO-Band erhältlich. Dieses Textilband in Schwarz-Gelb nimmt das Farbspiel der Uhr gekonnt auf und macht sie noch ein wenig leichter. Für Jacky Ickx ist diese Variante übrigens erste Wahl.

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