In Europa werde derzeit intensiv über den Import des 200ers nachgedacht, der dann wie künftig alle Chrysler-Modelle in Deutschland als Lancia verkauft würde, bestätigte ein Unternehmenssprecher in Berlin. "Allerdings ist noch nichts entschieden", sagte er. Das Europa-Debüt hänge davon ab, ob der 200 auch mit einem Diesel ausgestattet werden kann. Seine Premiere feiert der neue Chrysler 200 allerdings bereits auf der L.A. Auto Show.
Chrysler Limousine auf VW Passat-Niveau
In den USA wird die Limousine im Format von VW Passat und Opel Insignia ausschließlich mit Benzinern starten. Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen einem 3,6 Liter großen V6-Motor mit 283 PS und 352 Nm und einem in dieser Baureihe erstmals angebotenen Vierzylinder mit 2,4 Litern Hubraum, 173 PS und 225 Nm. Der Sechszylinder wird mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert, der Vierzylinder wachlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer einem Vierstufen-Automaten.
Den neuen Chrysler-Auftritt prägen die Form der Motorhaube, die vordere Schürze, die Scheinwerfer, der Kofferraumdeckel und die Heckschürze. Im Innenraum kennzeichnen die Armaturentafel, die Instrumente und das Lenkrad den neuen Chrysler-Look. Zudem sollen neue Oberflächenmaterialien Wertigkeit verströmen. Zur US-Serienausstatung zählen unter anderem Front-, Vorhang- und Seitenairbags, aktive Kopfstützen, ESP und ABS. Zu den US-Händlern rollt der Chrysler 200 noch Ende 2010. Preise wurden noch nicht genannt.






