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Chrysler

Fünf Milliarden Dollar Staatshilfen gefordert

Chrysler

Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer Chrysler will von der US-Regierung nochmals mindestens fünf Milliarden Dollar (4,0 Milliarden Euro) an Notkrediten haben. Der drittgrößte US-Hersteller kündigte in seinem am Dienstag (18.2) der US-Regierung vorgelegten Sanierungsplan zudem den Abbau von weiteren rund 3.000 Stellen an.

18.02.2009

Der Sanierungsplan ist eine Bedingung für weitere staatliche Milliardenhilfen. Bislang erhielt Chrysler vier Milliarden Dollar. Bis Ende März müssen Chrysler und der Opel-Mutterkonzern General Motors ihre Überlebensfähigkeit konkret unter Beweis stellen.

Chancen für Chrysler

Der vorgelegte Plan zeige, dass Chrysler allein überleben könne, teilte der Konzern am Sitz in Detroit (Michigan) mit. Verbessert werden könne Chryslers Lage zusätzlich durch die vor allem bei Klein- und Mittelklassewagen angestrebte Allianz mit dem italienischen Fiat-Konzern.
 

Regierung verlangt niedrigere Löhne

Die von der US-Regierung geforderten Zugeständnisse der Gewerkschaft und der Gläubiger von Chrysler seien grundsätzlich erzielt worden, so der verlustreiche Autobauer. Die Regierung verlangte für weitere Hilfen unter anderem niedrigere Löhne auf dem Niveau ausländischer Hersteller in den USA sowie eine Umschuldung.
 

Daimler will sich schnell trennen

Chrysler gehört überwiegend dem US-Finanzinvestor Cerberus. Knapp 20 Prozent hält noch der deutsche Daimler-Konzern, der sich von dem Anteil aber so schnell wie möglich trennen will.

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